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Ab 18. März nur noch Notbetreuung!

Eine Notbetreuung kommt grundsätzlich nur in Frage, wenn
beide Personensorgeberechtigte oder der alleinige Personensorgeberechtigte bzw. in den Fällen von Umgangsregelungen der zur Antragsstellung aktuell Personensorgeberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur (siehe Anlage zur Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministe-riums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 18.03.2020) tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind.
Als Ausnahme kommt eine Notbetreuung auch dann in Frage, wenn
nur ein Personensorgeberechtigter in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Pflege sowie Öf-fentliche Sicherheit tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreu-ung des Kindes gehindert ist.
Voraussetzung für die Notbetreuung ist, dass die Kinder und deren Personensorgeberechtigten
1. keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen, und
2. nicht in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder seit dem Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen, und
3. sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das das Robert-Koch-Institut im Zeitpunkt des Aufenthaltes als Risikogebiet zur Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen wurde oder seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Co-vid-19 zeigen.
Ihre Anspruchsberechtigung artikulieren die Personensorgeberechtigten gegenüber der Einrichtung in einem Formular, das online zur Verfügung steht bzw. in den Einrichtungen ausliegt.

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