Arktis und Antarktis

die Kontinente

Steile Gebirgszüge, schroffe Berge und das unendliche Eis haben die Phantasie des Menschen zu allen Zeiten zu gewagten Unternehmungen angeregt. Und trotz des kahlen, trockenen und stürmischen Klimas sind die Entdecker - unter Einsatz ihres Lebens - in die lebensfeindlichen Gebiete der Antarktis vorgedrungen. Aber erst in unserem Jahrhundert wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, mit deren Hilfe der entgültige Vorstoß ins Eis der Polarkappen möglich wurde, und es ist gerade einhundert Jahre her, dass Menschen den eisigen Südkontinent betreten haben. Die Entdeckungsgeschichte der Polarregionen gehört bis heute zu den noch nicht abgeschlossenen Abenteuern dieser Erde, die von ihren Pionieren ein Maß an Heroismus verlangte, das in der Geschichte der Entdeckungen nicht seinesgleichen hat. Viele Fragen sind offen - so auch, ob die Antarktis (oder Teile davon) im Sinne des Völkerrechts überhaupt Teil eines Landes oder gar ein eigenständiges Land sein kann - ein wichtiges Element: die ständige Bevölkerung trifft nicht zu. Auch das Personal der Winterstationen wird ständig ausgetauscht - alle Bewohner der Antarktis sind dort letztendlich nur Gäste. Heute stellt sich eher die Frage: Gehört die Antarktis niemandem (Terra nullis) oder gehört sie uns allen - Welterbe Antarktis.

Grobe Zusammenfassung

{short description of image}

Antarktis(Südpol) Arktis (Nordpol)
Überblick

Die Antarktis ist für Menschen eine kalte und windige Gegend - nicht geeignet um hier einen dauerhaften Wohnsitz einzurichten. Das Klima ist trockener als die Sahara und der Kontinent ist zu 99% mit Eis bedeckt. Die Dicke der Eisschicht beträgt bis 4000m und daher hat der Kontinent die grösste Durchschnittshöhe aller Kontinente.Wenn auch einerseits das Inlandeis und andererseits das antarktische Meer den grössten Teil der Gesamtfläche ausmachen, so hat es trotzdem viele interessante Gegenden zu beschreiben, wie: Küste, Inseln, Gletscher, Oasen, Trockentäler, Schelfeis, Berge und gar ein aktiver Vulkan ist dabei. Die Antarktis ist ein wenig artenreiches sind relativ einfach, aber grosses strukturiert.Naturreservat. Die Oekosysteme.
Überblick

Die Arktis - Ausdehnung und Natur Arktis ist die Bezeichnung der um den
Nordpol gelegenen Meer- und Landgebiete. Ihre südlichen Abgrenzungen werden unterschiedlich definiert. Oft dient der nördliche Polarkreis als Grenze. Natürlicher wäre die Waldgrenze, die sich weitgehend mit der 10 °C-Juli-Isotherme deckt. Die südliche Grenze dieser Klima- und Landschaftszone folgt bei Labrador und den Aleuten dem 52. Breitengrad und berührt bei etwa 71° n.Br. gerade noch das norwegische Festland. Die Arktis wird im Gegensatz zur Antarktis von den Inuit ("Eskimos") bewohnt.

 Klimadiagramm

Klimazone:Polarklima / D 3h

Charakterisierung

Sommer: arschkalt, feucht

Winter: mild, feucht (ungefähr genauso viel wie im Sommer-relativ ausgeglichen)

Klimadiagramm

Klimazone:Polarklima / D 3h

Charakterisierung

Sommer: kühl , feucht

Winter: supermegakalt, weniger Niederschlag als im Sommer
Fauna

Bei den Vögeln, Pinguinen, Robben und Walen lassen sich die Arten noch gut feststellen - bei den Vögeln sind gelegentliche Gäste nicht berücksichtigt.
Zur übrigen Tierwelt zählen hier die Krebstiere, Fische, Muscheln, Insekten und Spinnen. Bei diesen Tieren werden/können nur wenige Arten detailliert beschrieben werden. Noch mehr als bei der Fauna ist die Flora der Antarktis auf die eisfreien Küstengebiete und die Inseln der Antarktis und Subantarktis beschränkt. Auch hier können nicht alle Moose, Flechten und Algen einzeln beschrieben werden.
Fauna
Eindrucksvoll sind die reich strukturierten Tiergemeinschaften am Meeresboden, die eine große Zahl von Arten enthalten und eine Formenvielfalt, die nicht selten an tropische Riffe oder subtropische Hartbodengemeinschaften erinnert. Wie diese bestehen sie zum großen Teil aus Schwämmen, Seescheiden, Moostierchen, Hornkorallen und anderen Nesseltieren. Die meisten ernähren sich von lebenden und toten Partikeln im bodennahen Wasser. Auch frei lebende Formen, darunter viele Krebstiere und Stachelhäuter, tragen zum reichen Leben am Boden des Südpolarmeeres bei und erreichen z. T. eine ungewöhnliche Größe. Die meisten wachsen langsam, pflanzen sich erst spät durch wenige Nachkommen fort und werden verhältnismäßig alt.
Flora

Mit Ausnahme von nur zwei Blütenpflanzen besteht die gesamte Flora der Antarktis aus kleinen blütenlosen Sporenpflanzen wie Algen, Flechten, Pilze und Moose. Diese landlebenden Pflanzen müssen extremen Bedingungen standhalten, wie geringe Luftfeuchtigkeit, niedrige Temperaturen und Mangel an Bodenkrume.
Flora

Die Arktis als Lebensraum für Pflanzen Pflanzen in den Kälteregionen der Erde werden in ihrem Leben mit wesentlich extremeren Umweltbedingungen konfrontiert als in unseren Breiten überwinternde Pflanzen. Die arktische Tundra erstreckt sich in einem Gürtel um das durch Eis- und Kältewüsten bestimmte Polgebiet und bedeckt allein in Eurasien ca. 3,3 Mio km2. Sie stellt damit nach den borealen Nadelwäldern die quantitativ zweitgrößte Vegetationszone der Erde.
Forschung

Die Arbeiten an den Kontinentalrändern beziehen auch die Polargebiete ein. Es ist erwiesen, dass Antarktika das Kernstück des ehemaligen Superkontinents Gondwana gebildet hat, von dem sich nacheinander die heutigen Südkontinente abgelöst haben. Der Zerfallsprozess Gondwanas und - damit verbunden - der Aufbau der Kontinentalränder des Südozeans stellen immer noch einen in grossen Teilen ungelösten geowissenschaftlichen Fragenkomplex dar. Die Antworten werden benötigt für das grundlegende Verständnis plattentektonischer Prozesse, die zu der heutigen Verteilung der Land- und Wassermassen auf unserer Erde geführt haben. Das fortgeführte Studium der Kontinentalrandstrukturen, bei dem die Untersuchung beider Teile der ehemals zusammenhängenden Landmassen erforderlich ist, liefert schrittweise Beiträge zu so wichtigen und klimarelevanten Themen wie die Ausbildung des antarktischen Zirkumpolarstromes, die Entstehung riesiger, die Ozeanöffnung begleitender Vulkanprovinzen mit ihren Auswirkungen auf die Atmosphäre sowie die Entstehung von Gebirgen, Riftzonen und Randbecken. Aus den Sedimentablagerungen lassen sich wichtige Rückschlüsse auf die Klima- und Vereisungsgeschichte ziehen sowie auf jüngere tektonische Bewegungen
Forschung

Die Kontinentalränder der Arktis stellen im Hinblick auf ihre Tektogenese und die assoziierten Schelfbecken weitgehend Neuland dar. Insbesondere zählt dazu der Gegensatz zwischen den Extensionsprozessen, die bei der arktischen Ozeanbildung aktiv sind, und den weitverbreitet gleichzeitig auftretenden Kompressionsbedingungen, die zur Anlage einer Reihe von Randorogenen geführt haben. Hinzukommen weltweit sehr selten auftretende Eigenschaften wie das Auftreffen eines aktiven ozeanischen Spreizungsrückens auf eine alte stabile Plattform in der Laptewsee, das zur Anlage eines ausgedehnten und sehr tiefen Rift- und Dehnungssystems geführt hat. Im Gegensatz zur Antarktis beinhalten die Nordpolargebiete neben den oben beschriebenen grundlegenden Fragestellungen zum Verständnis der Kontinentalrandproblematik den wichtigen Aspekt ihres Rohstoffpotenzials. Die Bedeutung dieser Region hat vor allem wegen des hohen Potenzials an mineralischen und Energie-Rohstoffen zugenommen. Der Polar-Ural birgt ein erhebliches Potenzial an Platingruppen- und Chromit-Lagerstätten. Zur Untersuchung der Entstehungsbedingungen und Prozesse, die Arbeiten sowohl zu Lande als auch zur See auf den vorgelagerten Schelfbereichen erforderlich machen, werden die in der Meeres- und Polarforschung vorhandenen Kapazitäten aufeinander abgestimmt und koordiniert eingesetzt.

Susi&Tessa 7TM ®