Methodenkompendium: Demokratieerziehung an Schulen
Teil 2: Ansätze für soziales Lernen

Ansatz 2: Projekte zum handlungsorientierten Lernen – Methoden

zum Start der Ansätze für soziales Lernen
Projekttage zu Themen des globalen und sozialen Lernens
Projekte zum handlungsorientierten Lernen
So ein Theater mit der Demokratie - Forumtheater
Titelbild

Projekte zum handlungsorientierten Lernen

Reflexion und Feedback

Wichteln tut gut!

Material

Zettel, Stifte, Korb o. Ä.

Anleitung

Alle Kinder schreiben ihre Namen auf einen Zettel. Gefaltet werden sie in einen Korb gelegt und kräftig gemischt. Jetzt zieht jedes Kind einen Zettel. Steht darauf sein eigener Name, so muss er erneut ziehen. Der Spielleiter legt eine Zeitspanne, z. B. einen Tag oder eine Woche fest, in der jedes Kind seinem Wichtelpartner – also dem Kind dessen Namen es gezogen hat – möglichst viel Gutes zukommen lässt. Alles geschieht heimlich; so bleibt die Spannung über die Zeitspanne hinweg erhalten. Gute Wichteltaten könnten sein: Ein schriftlicher Gruß in die Federmappe, ein nettes Wort am Morgen, die Frage nach dem gestrigen Tag, eine Umarmung zum Abschied.

Nun passt jedes detektivisch auf, um seinen Wichtel zu erraten. Es ist auch ein Fremdwichteln erlaubt, um falsche Spuren zu legen. Nach Ablauf der Frist gilt es, die Wichtel zu enttarnen. Jedes Kind äußert seine Vermutung und der angesprochene Wichtel bestätigt oder verneint die Annahme.

 

Wichteln fördert das positive soziale Miteinander einer Klassengemeinschaft. Es gibt jedem Einzelnen Zuversicht und macht viel Spaß. Hierbei üben die Kinder, Freude zu schenken, und sie erleben, wie positiv sich dies im täglichen Miteinander auswirkt. Es ist gut, nach der Wichtelenttarnung zu besprechen, was gut und was besser sein könnte. So werden mögliche Enttäuschungen ausgeräumt.