Methodenkompendium: Demokratieerziehung an Schulen
Teil 2: Ansätze für soziales Lernen

Ansatz 2: Projekte zum handlungsorientierten Lernen – Methoden

zum Start der Ansätze für soziales Lernen
Projekttage zu Themen des globalen und sozialen Lernens
Projekte zum handlungsorientierten Lernen
So ein Theater mit der Demokratie - Forumtheater
Titelbild

Projekte zum handlungsorientierten Lernen

Auflockerung, Fillings, Warm-Up-Spiele

Rippel-Dippel

Kurzbeschreibung

Für 5 bis 30 Spieler im Alter von 8 bis 60 Jahren.

Alle Ribbel-Dibbel müssen höllisch aufpassen, um sich nicht bei der Anzahl ihrer Tippel zu vertun.

Material

1 Stift, rußiger Korken o. ä.

Anleitung

Alle Spieler sitzen im Kreis. Jeder ist zunächst ein Ribbel-Dibbel ohne Tippel. Von einem beliebigen Spieler aus wird – mit 1 beginnend – durchgezählt, sodass nun jeder auch noch eine Nummer hat. Und dann beginnt das eigentliche Spiel: Ribbel-Dibbel Nr. 1 beginnt, indem er einen beliebigen Mitspieler aufruft: „Ribbel-Dibbel Nr. 1 ohne Tippel ruft Ribbel-Dibbel Nr. 5 ohne Tippel.“ Dieser fährt dann fort: „Ribbel-Dibbel Nr. 5 ohne Tippel ruft Ribbel-Dibbel Nr. 13 ohne Tippel.“

Verpasst nun Spieler Nr. 13 aus Unaufmerksamkeit seinen Einsatz, bekommt er – mit einem Stift, einem rußigen Korken oder Nivea-Creme – einen Punkt (Tippel) auf die Stirn: Er ist nun Ribbel-Dibbel Nr. 13 mit einem Tippel und darf weitermachen: „Ribbel-Dibbel Nr. 13 mit einem Tippel ruft Ribbel-Dibbel Nr. 11 ohne Tippel.“ usw.

Für jeden Fehler bekommt der Spieler einen weiteren Tippel aufgemalt, sodass es im Laufe des Spiels viele verschiedene Ribbel-Dibbel geben wird: solche ohne Punkt, mit einem Punkt, mit zwei, drei und mehr Punkten. Dadurch wird das Spiel immer schwieriger – und lustiger. Beides wird durch ein hohes Spieltempo noch gesteigert.