Methodenkompendium: Demokratieerziehung an Schulen
Teil 2: Ansätze für soziales Lernen

Ansatz 2: Projekte zum handlungsorientierten Lernen – Methoden

zum Start der Ansätze für soziales Lernen
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Projekte zum handlungsorientierten Lernen
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Titelbild

Projekte zum handlungsorientierten Lernen

Auflockerung, Fillings, Warm-Up-Spiele

Löwenjagd

Kurzbeschreibung

Für 5 bis 100 Spieler im Alter von 5 bis 12 Jahren.

Eine Erzählung des Spielleiters zur Löwenjagd wird von passenden Geräuschen und Gesten aller Spieler begleitet.

Material

keines

Anleitung

Alle Spieler klatschen während der ganzen Geschichte abwechselnd in die Hände und auf die Oberschenkel. Zu diesem Rhythmus sprechen sie dem Spielleiter folgende Sätze nach.

Spielleiter: Geh'n wir jetzt auf Löwenjagd?
Alle: Geh'n wir jetzt auf Löwenjagd?
Spielleiter: Ja, wir geh'n auf Löwenjagd!
Alle: Ja, wir geh'n auf Löwenjagd!
Spielleiter: Halt! (Bei „Halt“ hören alle mit dem Klatschen auf)
Spielleiter: Was ist das? Ist das ein Löwe?
Alle: Ist das ein Löwe?
Alle: Neeeeeiiiiiiinnn! (Bei diesem langgezogenen „Nein“ wird eine verneinende Handbewegung gemacht. Dieses „Nein“ ist auch kein entsetzter Ausruf, sondern wird etwa in der Stimmung von „Aber natürlich ist das kein Löwe“ ausgesprochen.)
Spielleiter: Das ist
  1. eine Wiese.
  2. ein Sumpf.
  3. ein See.
  4. ein Berg.
  5. eine Höhle.
Alle: (wiederholen)
Spielleiter: Da müssen wir durch/drüber!
Alle: Da müssen wir durch/drüber!

Je nach Gebiet werden jetzt von allen passende Gesten und Geräusche gemacht, und zwar wie folgt:

  1. Wiese: alle reiben die Handflächen aneinander, so dass es klingt wie raschelndes Gras.
  2. Sumpf: Zunächst ziehen sich alle (nur pantomimisch) Schuhe und Strümpfe aus, dann stapfen sie durch den Sumpf, wozu mit dem Mund schmatzende Geräusche gemacht werden. Danach werden Schuhe und Strümpfe wieder angezogen.
  3. See: Hier werden (natürlich wieder nur pantomimisch) neben Schuhen und Strümpfen auch Hose und Pullover ausgezogen. Dann werden mit der linken Hand die Klamotten auf dem Kopf festgehalten, mit der rechten Hand machen alle Schwimmbewegungen. Am anderen Ufer wird alles wieder angezogen.
  4. Berg: Hier geht es zuerst steil bergauf, was dadurch zum Ausdruck kommt, dass der Grundrhythmus deutlich langsamer geklatscht wird. Oben angekommen gibt es eine kleine Rast (pantomimisch essen und trinken). Danach geht es auf der anderen Seite bergab, natürlich entsprechend schnell.
  5. Höhle: Hier geht es zunächst mit normalem Klatschen in die Höhle. Schon bald aber ruft der Spielleiter wieder „Halt!“ und „Was ist das?“. Dann aber ruft er mit wachsender Panik „Ein Auge, zwei Augen, ein LÖÖÖÖWWWEEEE!!!“

Anschließend geht es weiter zur nächsten Station (Wieder von vorne: „Geh'n wir jetzt auf Löwenjagd?...“)

Nach der Entdeckung des Löwen rennen alle vor dem Löwen weg, die ganze Strecke zurück. Alle Stationen werden in großer Hektik, also mit gesteigertem Tempo, in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen.

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