Methodenkompendium: Demokratieerziehung an Schulen
Teil 2: Ansätze für soziales Lernen

Ansatz 2: Projekte zum handlungsorientierten Lernen – Nachnutzungsangebote

zum Start der Ansätze für soziales Lernen
Projekttage zu Themen des globalen und sozialen Lernens
Projekte zum handlungsorientierten Lernen
So ein Theater mit der Demokratie - Forumtheater
Titelbild

Projekte zum handlungsorientierten Lernen

Kurzbeschreibung Nachnutzungsangebote

Partizipative Schulentwicklung – Zukunftswerkstatt

Partizipative Schulprogrammarbeit ist ein Hilfsmittel und beschreibt einen Weg, Demokratie zu erlernen. Die Prozesshaftigkeit beteiligungsorientierter Verfahren ist geeignet, demokratische Verhaltensweisen und Verantwortung im Alltag erlebbar zu machen. Die Zukunftswerkstatt ist ein methodisches Werkzeug zur Unterstützung dieses Prozesses.

Soziale Problemlösung – Zukunftswerkstatt

Zukunftswerkstätten sind Orte sozialer Problemlösungen. Wir glauben, dass Menschen in der Lage sind, für die sie betreffenden Probleme Lösungen zu finden, die Expertenlösungen überlegen sein können, da sie die vielfältigen Facetten eines Problems beinhalten und den Lebensalltag umfassend abbilden. Durch das Vertrauen auf die Kompetenz der Einzelnen und das gleichberechtigte Miteinanderumgehen ist die Arbeit in Werkstätten grundlegend demokratisch organisiert.

Erfahrung mit allen Sinnen – Schwerpunkt Medienpädagogik

Medienkompetenz ist die kompetente, selbstbewusste und verantwortliche Auswahl und Nutzung von Printmedien, analogen audiovisuellen Medien und digitalen Medien aller Art zur Unterhaltung, zur Information und Bildung und zur Artikulation und Kommunikation. Medienkompetenz wird verstärkt als Schlüsselkompetenz gesehen und soll besonders in der Schule gefördert werden.

Projekt Staatsgründung – Schwerpunkt Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik als komplexes Lernarrangement eröffnet eine Spannbreite von Lernmöglichkeiten insbesondere für Kinder und Jugendliche. Wir wissen, dass das gemeinsame Absolvieren verschiedener aufeinander aufbauender Stationen mit einem bestimmten Ziel im Blick und das sich Hineinbegeben in eine Rahmenhandlung motivierender für eine Gruppe wirken, als nur eine Aneinanderreihung von zu lösenden Aufgaben. Aus diesem Erfahrungskontext heraus entstand das Konzept „Im Irgendwo vom Nirgendwo gründen wir unseren eigenen Staat!“.

Partizipationskultur stärken – Coaching Schülerrat

Die grundlegende Bedeutung von Beteiligungs- und Mitsprachemöglichkeiten an der Schule ist in zahlreichen Studien zur Schulklimaforschung und schulischen Umgangsformen eindrucksvoll belegt worden. Die Stärkung der Schülervertretungsgremien kann dabei jedoch nur der Anfang sein. Letztlich müssen demokratische Schulen durch eine lebhafte Alltagskultur der Beteiligung und Mitsprache auf möglichst zahlreichen schulischen und inhaltlichen Feldern gekennzeichnet sein – in der Schülervertretung, im Unterricht und auf dem Pausenhof, in den Gremien der Lehrer- und Elternschaft.

Zur Mitwirkung befähigen – Auftaktworkshops Schülerrat

Ziel der Workshops ist es, durch die Kombination von gemeinsamen Erlebnissen und kreativen Arbeitsprozessen Zugang zueinander zu finden, die Rollen als Vertretern aller Schüler zu reflektieren und eine aktive Teilnahme an den Prozessen des Schulalltags zu entwickeln. Dabei soll der Zusammenhalt und die Stärken des Einzelnen in der Gruppe gefördert, aber auch Konfliktmomente aufgezeigt werden.

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