Methodenkompendium: Demokratieerziehung an Schulen
Teil 2: Ansätze für soziales Lernen

Ansatz 1: Projekttage zu Themen des globalen und sozialen Lernens – Methoden

zum Start der Ansätze für soziales Lernen
Projekttage zu Themen des globalen und sozialen Lernens
Projekte zum handlungsorientierten Lernen
So ein Theater mit der Demokratie – Forumtheater
Titelbild

Projekttage zu Themen des globalen und sozialen Lernens

Allgemeine Methoden – Zurufabfrage mit mind map

Name

Zurufabfrage mit mind map

Ziel

Brainstorming, Wissensstand abfragen

Vorraussetzung
Material

Räumlichkeit zur Visualisierung der mind map
Tafel und Kreide
Pinnwand oder Flipchart, Plakatpapier, Stift

Vorbereitung

Das zu besprechende Thema oder eine Fragestellung / These wird für alle sichtbar visualisiert. Am besten man schreibt oder heftet das Zentralthema in die Mitte von Tafel, Pinnwand, Flipchart.

Ablauf

Der Moderator fragt in die Gruppe, was ihr spontan zu dem Begriff oder zur These einfällt. Dabei sollen die Teilnehmer ihre Gedanken und Assoziationen als Stichworte einfach in den Raum rufen. Der Moderator schreibt diese für alle sichtbar mit, indem er diese um den Zentralebegriff anordnet. Es ist wichtig, alle gefallenen Zurufe zu notieren, so fern sie zum Thema gehören.
Die stichpunktartigen Zurufe können bereits während des Anschreibens an Tafel, Pinnwand oder Flipchart vorsortiert werden, indem zueinander passende Begriffe in gleiche Bereiche (Cluster) geschrieben werden.

Auswertung

Die Vielfalt der verschiedenen Assoziationen, Gedanken und Ideen zu einem Thema, einer Fragestellung oder These müssen betont werden. Eine Gruppe kann viel mehr individuelle Aspekte zu einem Thema beleuchten als eine Person allein.
Es kann nun anhand der entstandenen mind map weitergearbeitet werden, indem bestimmte Begriffe extrahiert werden oder die Gruppe sich für die weitere Projektarbeit bestimmte Bereiche auswählt, sich auf diese konzentriert und diese weiterbearbeitet.