Methodenkompendium: Demokratieerziehung an Schulen
Teil 1: Modulares Methodentraining für schüleraktives Lernen

Modul 2: Demokratisch sprechen – Diskussionen führen – Methode 5 – Debatte

zum Start des Modularen Methodentrainings für schüleraktives Lernen
Das Lernen beginnen
Demokratisch sprechen
Einen Handlungsablauf erarbeiten
Titelbild

Demokratisch Sprechen

Methode 5 – Debatte

Grundidee

Derjenige wird beim Debattieren überzeugen, der seine eigene Position mit den Interessen der anderen vermitteln kann. In dieser Fähigkeit liegt die Basis gemeinsam getragener Entscheidungen und ein Fundament der Demokratie. Debatten sind regelgeleitete Diskussionen, in denen Schüler wichtige Demokratiekompetenzen lernen können:

Ziel des Debattierens

Ziel des Debattierens

Durchführung

Makrostruktur Model I: Debattiermodell British Parliamentary (geeignet für Arbeitsgemeinschaften)

Reihenfolge der Redner

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Mikrostruktur einer Debatte – Elemente einer Rede

Mikrostruktur einer Debatte – Elemente einer Rede

Zu einer Streitfrage Position beziehen:

Einen Standpunkt mit Argumenten vertreten:

Anderen zuhören und auf sie Bezug nehmen:

Gegenteilige Meinungen aushalten:

In Rede und Gespräch beim Thema bleiben:

Pro, Kontra, Unentschieden

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Auftreten in einer Debatte

... und immer daran denken, das, was von einer Rede hängen bleibt, ist:

Deshalb: Ohne Form kein Inhalt!

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Bewertung einer Debatte

Formale Kriterien:

Inhaltliche Kriterien

Die Notenskala:

Jede Rede wird mit einer Zahl zwischen 50 und 100 benotet. Grundlage dafür sind die Eindrücke der Juroren in Bezug auf Inhalt und Form.

Note

Punkte

Bedeutung

A

90 - 100

Hervorragend bis Fehlerlos. Der Redner hat sehr viele Stärken und wenige, wenn überhaupt, Schwächen. Ein Niveau, welches man in einer Halbfinal- bzw. Final-Debatte eines internationalen Turniers erwarten würde.

B

80 - 89

Überdurchschnittlich bis sehr gut. Der Redner hat klare Stärken und sehr geringe Schwächen.

C

70 - 79

Durchschnitt. Der Redner hat in etwa die gleiche Anzahl von Stärken wie Schwächen.

D

60 - 69

Dürftig bis Unterdurchschnittlich. Der Redner hat klare Schwierigkeiten und einige geringe Stärken.

E

50 - 59

Sehr dürftig. Der Redner hat fundamentale Schwächen und, falls überhaupt, wenige Stärken.

Feedback geben mit der „Sandwich-Methode“:

Jedem Redner wird nach der Debatte durch einen Juror ein verbales Feedback gegeben. Es ist folgendermaßen aufgebaut:

Goldene Regeln des Feedbackgebens:

Feedback annehmen:

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Alternative

Makrostruktur Modell II: Debattiermodell „Jugend debattiert“

Debattiermodell 'Jugend debattiert'

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