Vorbemerkungen
Die Abschnitte "Aufgaben und übergreifende Ziele des Faches Informatik"
sowie
"Bemerkungen zur
didaktisch-methodischen Realisierung" verstehen sich als Konkretisierung
bzw. Ergänzung der entsprechenden Abschnitte im Lehrplan Gymnasium
"Informatik - Klassen 7, 11, 12".
Die daran
anschließende
"Präzisierung der Lernbereiche für Klassenstufe 7" ist mit
Inkrafttreten der Präzisierung verbindlicher Ausbildungsbestandteil.
Sie ersetzt die bisherigen Lernbereiche der Klassenstufe 7.
Aufgaben und übergreifende Ziele
des Faches Informatik
Im Informatikunterricht am Gymnasium erwerben die Schüler die
Befähigung, sich mit informationstechnologischen Prozessen in Natur,
Technik und Gesellschaft auseinander zu setzen. Bezugswissenschaft ist die
Informatik, die diese Prozesse in Informatiksystemen nutzbar macht. Durch
die mehrperspektivische Betrachtung solcher Systeme, insbesondere auch unter
Einbeziehung rechtlicher, ethischer und sozialer Aspekte, sollen
Zusammenhänge durchschaubarer gemacht werden. Das unterstützt die
Orientierung in diesem sich dynamisch entwickelnden Bereich und trägt
dazu bei, Informatiksysteme zur Aufgabenbearbeitung im Lernprozess bzw. der
Lebenswelt zunehmend selbstständig zu erschließen und bewusst
einzusetzen. Die Beschäftigung mit Methoden zur Problemlösung mit
informatischen Mitteln fördert die Entwicklung des strukturierten,
analytischen Denkens, die Ausprägung von Arbeitshaltungen sowie die
Bereitschaft und Fähigkeit zu mediengestützter Kommunikation und
Zusammenarbeit.
Dem Informatikunterricht am Gymnasium werden übergreifende Aufgaben
zugeordnet. Diese sind:
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Systematisierung und Erweiterung von Kenntnissen über Strukturen,
Funktionalitäten, Wirkprinzipien, Nutzungsmöglichkeiten und
gesellschaftliche Bedeutung und Bewertung von Informations- und
Kommunikationstechnologien |
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Einführung in Verfahren, Arbeitsweisen und Methoden der Informatik |
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Entwicklung einer grundlegenden Medienkompetenz auf dem Gebiet der
computerbasierten Medien |
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Unterstützung des schülerorientierten Computereinsatzes im
Unterricht der anderen Fächer sowie des fachübergreifenden Arbeitens |
Die Schüler lernen grundlegende Strukturen und Prinzipien von
Informatiksystemen zum Erfassen, Speichern, Verarbeiten und Übertragen
von Daten kennen. Um zugrunde liegende Prinzipien der Problemlösung
zu erkennen, erproben sie Verfahren zur Strukturierung komplexer
Zusammenhänge und zur Beschreibung von Wirklichkeitsausschnitten.
Praktische und theoretische Möglichkeiten und Grenzen moderner
informationsverarbeitender Systeme, deren Chancen und Gefahren sowie die
Komplexität ihres Einsatzes werden von den Schülern erfasst und
kritisch reflektiert. Dazu entwickeln sie ein rationales Verhältnis
zu den Informations- und Kommunikationstechnologien.
Themenübersicht
Lernbereich 1: |
Computer verstehen und benutzen (16 Std.) |
Lernbereich 2: |
Informiert sein im Computerzeitalter (8 Std.) |
Lernbereich 3: |
Der Computer - Werkzeug zum kreativen Arbeiten (6 Std.) |
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