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Apollonia-von-Wiedebach-Schule


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Sächsischer Bildungsserver

Die Apollonia-von-Wiedebach-Mittelschule der Stadt Leipzig in ihrer Region

Die Apollonia-von-Wiedebach-Schule liegt im Stadtteil Connewitz, einem der sozial am stärksten belasteten Leipziger Stadtteile. Dies ist besonders durch die jungen Bewohner, welche zahlreich hier im Viertel leben und durch ihre Vielfalt unser Wohngebiet lebendig machen, bekannt geworden. Große Industriebetriebe existieren in Connewitz nicht mehr. Im Stadtteil überwiegen kleinere Handwerksbetriebe und Einzelhandelsgeschäfte. Viele Menschen sind arbeitslos.

Unsere Schule hat derzeit 300 Schülerinnen und Schüler, die in 12 Klassen lernen. Ca. 15 - 20 % sind Schüler mit Migrationshintergrund. Aus einer Schule, die sich 1992 nach der Einrichtung des neuen Schulgesetzes in Sachsen neu finden musste, ist in der Zwischenzeit eine in der Öffentlichkeit des Stadtteils anerkannte Schule geworden. Besonders viele Schüler beteiligen sich gern am umfangreichen Ganztagesangebot (GTA), ob bei z.B. sportlichen Aktivitäten oder beim Förderunterricht.

Bei dieser Entwicklung wurden Erfahrungen gewonnen, ungeschriebene Vereinbarungen entstanden (nach dem Motto: "Das ist so an dieser Schule.") und Rituale verfestigten sich. Im Mittelpunkt unserer Entwicklung standen immer die Schülerinnen und Schüler sowie der Unterricht. Dieses Selbstverständnis bestand schon sehr früh und wurde so formuliert: Wir wollen den Schülern Grundqualifikationen vermitteln (lesen, schreiben, rechnen), mit ihnen demokratisches Verhalten einüben und leben und ihnen eine realistische Berufsperspektive eröffnen.

Voraussetzung waren zunächst minimale Vereinbarungen, die auch von allen eingehalten werden sollten. Deutlich wurde, dass es nicht so sehr darauf ankommt möglichst viele Regeln zu erlassen oder zu beschließen, sondern die vorhandenen Regeln entweder zu ändern oder gemeinsam einzuhalten. So verständigten wir uns in einem Pädagogischen Tag 2003 neuerlich auf 4 "Grundregeln" der Arbeit:


  1. Regelmäßige Gespräche für gemeinsames Handeln
  2. Gemeinsames Bemühen um jeden Schüler
  3. Eigenverantwortung für gemeinsame Ziele
  4. Gemeinsame Traditionen und Höhepunkte