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Apollonia-von-Wiedebach-Schule


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Sächsischer Bildungsserver

Wir über uns - was wir wollen

S C H U L P R O G R A M M

“Leben ist in der Schule - Schule ist Leben”

Unter den im Beschäftigungssystem Verantwortlichen grassiert seit langem der Vorwurf an das Bildungswesen, der Abstand zwischen Schule und Berufswelt sei zu groß, was an der mangelnden vorberuflichen Bildung der Jugendlichen ablesbar ist. Diese Kritik hat sich wegen der unzureichenden Vermittelbarkeit vieler Heranwachsender in den letzten Jahren verstärkt. Der von Dieter Mertens eingeführte Begriff der Schlüsselqualifikationen scheint nach wie vor als Zielentwurf der Schule im Hinblick auf die Arbeitswelt geeignet. Man versteht darunter die Schulung:

  1. zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit
  2. zu gesellschaftlichem Verhalten
  3. zur Fundierung der beruflichen Existenz

Dabei sind Elemente wie Dynamik, Rationalität, Humanität, Kreativität und Flexibilität enthalten.

Was wollen wir?

Wir Lehrer und Schüler arbeiten :

  • leistungsorientiert - Olympiaden und Wettbewerbe werden gefördert
  • persönlichkeitsorientiert - im Mittelpunkt steht die Entwicklung jedes einzelnen Schülers
  • methodenorientiert - eine zentrale Rolle spielt die “Lernwoche” und das Methodentraining

Schule muss jedem ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben in sozialer, kultureller und ökologischer Verantwortung zu führen. Dies bedeutet neben der Wissensvermittlung und der Qualifikation für das spätere Berufsleben auch den Erwerb von Kompetenzen, damit die jungen Menschen ein erfülltes und selbstverantwortetes Leben führen können. Nur wenn es uns gelingt, diese Kompetenzen zu vermitteln, können sich Jugendliche aktiv in der Gesellschaft bewähren. Neben dem Genannten ist zugleich die Förderung individueller Neigungen und Begabungen wichtig.

Unserem Motto entsprechend möchten wir unsere Schüler auf das Leben, besonders auf den beruflichen Werdegang, vorbereiten. Dabei spielen die Erwartungen, die die Wirtschaft an die Schulabgänger stellt, eine große Rolle. Diese Erwartungen gliedern sich in

  • fachliche Kompetenzen
  • persönliche Kompetenzen
  • soziale Kompetenzen

Die meisten Absolventen unserer Schule in den vergangenen Jahren konnten eine Lehrstelle antreten, da sie die beruflichen Anforderungen erfüllten. Dies ist auch Ziel unseres Konzeptes und macht uns immer wieder das Wesentliche unserer Aufgaben deutlich.

Wir wollen :

  • eine stärkere Hinwendung zu vielfältigen, praxisbezogenen Unterricht
  • die Veränderung der Rolle des Lehrers vom Vermittler fertiger Ergebnisse zum Anleiter selbstgesteuerter Lernprozesse
  • das Erlernen methodischer Kompetenz auf dem Weg zu mehr Selbständigkeit
  • die Stärkung sozialer Beziehungen im Umgang mit Konflikten

Folgende Schwerpunkte sind uns wichtig :

  1. weitere Arbeit an den Schlüsselqualifikationen
    • einfache Texte fehlerfrei schreiben (D)
    • einfache Textaufgaben begreifen (Ma)
    • grundlegende Informationen über das Funktionieren des marktwirtschaftlichen Systems (Eth/Gk)
  2. sicheres Beherrschen und Arbeit mit Nachschlagewerken (Lexika, Duden)
  3. Arbeit an persönlichen Kompetenzen:
    • Aufgaben wahrnehmen, auch unter widrigen Umständen, ohne dauernde Überwachung und Fremdkontrolle
  4. weitere Ausprägung folgender Eigenschaften:
    • Pünktlichkeit
    • Fleiß
    • höfliche Umgangsformen
  5. unseren Schülern muss Leistung zugetraut, aber auch bewusst gemacht werden, dass Lernen ein Leben lang erforderlich ist
    • Wettbewerbe und Olympiaden

Diese Schwerpunkte dienen dem einzelnen Lehrer als Zielorientierung und sollten im Unterricht, aber auch als Angebote außerhalb (offenes Ganztagesangebot), starke Beachtung finden.