Interaktive Wandtafeln - Interactive Whiteboards

Grundsätze zum Einsatz an Schulen (überarbeitet 06.09.2016)

 


Quelle: Wikimedia Commons

Zum Thema "Interaktive Whiteboards" wurde und wird im Internet viel geschrieben. Wir konzentrieren uns auf eine Darstellung von Grundsätzen, Fragen und Antworten als Entscheidungshilfe für Schulen und Schulträger. Technikfragen und Hinweise auf Testmöglichkeiten orientieren sich am konkreten Bedarf und eventuell bestehenden Fördermöglichkeiten. Wichtige Links runden die Darstellung ab, welche keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Da die Entwicklung nicht stehen bleibt, sind die hier gegebenen Informationen natürlich nicht statisch sondern werden von Zeit zu Zeit angepasst.

Folgende Grundsätze bilden die Basis jeder Beratung und Fortbildung zum Thema:

1. Je weniger Aufwand zur Inbetriebnahme nötig ist, desto mehr werden die Tafeln auch genutzt.

Eine Kalibrierung vor der Nutzung ist der Lehrkraft aus zeitökonomischen Gründen ebensowenig zuzumuten, wie eine komplexe Verkabelung oder die zeitraubende Auseinandersetzung mit Grafikkarteneinstellungen.
Sollte eine Tafel nicht binnen 5 Minuten nach Betreten des Klassenraums betriebsbereit sein, müssen die organisatorischen Rahmenbedingungen neu bedacht werden.

2. Je mehr Tafeln in einer Schule vorhanden sind, desto intensiver werden diese genutzt.

Statt einer Sonderlösung, für die man ggf. sogar einen Raumtausch organisieren muss, gehören die Whiteboards dann zum pädagogischen Alltag. Und niemand kann sich mehr hinter schlechten Zugangsmöglichkeiten verstecken.

3. Eine interaktive Tafel muss sich auch als Tafel nutzen lassen

Also primär die handschriftlichen Nutzung erlauben. Das können günstige interaktive Lösungen aus dem Konferenzbereich mit ihrer rudimentären Software oft nicht besonders gut. Es muss also zwingend eine entsprechende Software beschafft werden.

4. Eine Schule = eine Anbieter = eine technische Lösung?

Dieser Grundsatz gilt nicht mehr uneingeschränkt, seit boardunabhängige Tafel-Software am Markt verfügbar ist und Tafelanbieter ihre Software auch für Technik Dritter lizenzieren.
Damit kann die bisherige starre Verknüpfung von Board und zugehöriger Software entfallen und mit beliebigen Geräten diverser Hersteller gearbeitet werden. Natürlich nur, wenn man auf allen Geräten die gleiche Software verwendet.

5. Die interaktive Tafel ist nicht Gegenstand des Unterrichts!

Sie ist lediglich ein Werkzeug zur großflächigen Präsentation und Interaktion mit computergestützten Lehr- und Lerninhalten, dessen methodische Möglichkeiten durch Lehrerfortbildung oder auch durch schlichtes Ausprobieren erschlossen werden müssen.

 

 

 

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