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Moritzburger

Die Hofnarren Schmiedel und Fröhlich

Zu König Augusts Zeiten lebten die Hofnarren Schmiedel und Fröhlich an dessen Hofe und trieben allerlei Späße. Wenn man in Moritzburg spazieren geht, kann man diese Beiden noch heute auf dem Dach des Landgestüts sehen. Eine Sage erzählt uns, wie es dazu kam.
Lisa



Die Sage von Schmiedel und Fröhlich

Am Dresdner Hofe lebte eine alte Dame, die der gute Fröhlich wegen ihrer spitzen Zunge nicht leiden mochte. Zu ihrem Zeitvertreib erfreute sich die alte Dame an schönen inländischen und exotischen Vögeln, die sie in einer großen Voliere hegte und pflegte. Eines schönen Tages kam Fröhlich mit freudigem Gesicht zu ihr gelaufen und beschwor sie, ganz schnell mit ihm in den Garten zu kommen. Er sagte, dass er einen ganz besonders schönen Vogel unter seinem Hut gefangen habe, den er ihr schenken wolle.
Beide eilten in den Garten, Fröhlich hob vorsichtig den Hut an und bedeutete der Dame, sie solle schnell und fest zufassen. Im nächsten Augenblick war es passiert: die zarte und gepflegte Hand der Hofdame hatte keinen Vogel erfasst, sondern etwas anderes, übelst Stinkendes triefte zwischen ihren Fingern. Es gab Zeter und Mordio, eine geharnischte Beschwerde bei seiner Majestät, August dem Starken. Fröhlich wanderte ins Gefängnis, Schmiedel auch gleich mit. Während der Haft kam Fröhlich zu Ohren, dass der König zur Jagd nach Moritzburg wollte. Es gelang den beiden Narren, sich zu befreien und schnell ritten sie dem König voraus. Als die Jagdgesellschaft eintraf, schauten beide lachend über die Mauer, zappelten und schnitten Grimassen, so dass der König hellauf lachen musste. Er begnadigte die beiden Narren, befahl aber, dass man ihre Gesichter "zur ewigen Strafe" über der Mauer anbringen solle. Und so schauen sie noch heute ins Land.


Käthe Kollwitz
Geb. 8.Juli 1867 Königsberg, Gest. 22.April 1945 Moritzburg



Käthe Kollwitz war eine große deutsche Künstlerin. Sie hatte viel Erfolg mit ihren Bildern und Grafiken. Auf der Flucht vor dem Krieg und den Bombenangriffen kam sie auf Einladung des Prinzen Ernst Heinrich von Sachsen im Juli 1944 nach Moritzburg. Sie lebte hier bis zu ihrem Tod im Rüdenhof. Heute ist der Rüdenhof eine Gedenkstätte für die bedeutende Künstlerin.
Im Käthe Kollwitz Haus finden Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt.
In der Ortsmitte steht ein Gedenkstein für die Künstlerin. Das Denkmal wurde am 8. Juli 1949 am Käthe-Kollwitz-Platz enthüllt. Manchmal legen Brautpaare nach der Hochzeit einen Blumenstrauß am Denkmal nieder.
Isabella


Emil Rieck- ein Künstler unseres Ortes



Der Künstler ist am 24. April 1852 in Hamburg geboren. 1875 wurde er Theatermaler am Neustädter Schauspielhaus. Von 1879 bis 1910 war Emil Rieck sächsischer Hoftheatermaler unter dem Grafen Seebach. Er wohnte auf der Fiedlerstraße in Moritzburg. Tier -und Landschaftsbilder malte er oft. Seine Bilder sind in Gaststätten oder im Rathaus zusehen. Er starb am 9. Februar 1939 in Moritzburg.
Catharina


Karl Timmler



Karl Timmler war ein bekannter Maler unseres Ortes. 1939 kaufte er die alte Windmühle und reparierte sie.
Herr Timmler wurde 1906 geboren und ist 1996 verstorben. Der Künstler hat mehr als 2000 Werke geschaffen. Nach dem Krieg war er für die Restaurierung des Fasanenschlösschens verantwortlich.
Er zeichnete besonders gern Landschaften, Architektur, Porträts und Tiere bei jeder Tages- und Jahreszeit realistisch.
Unsere Klasse durfte sich die Werkstatt des Künstlers ansehen. Mir haben besonders die Bilder, die Pinsel und die Töpferarbeiten gefallen.
Tim


Herr Annies, ein Künstler unseres Heimatortes

In unserem Ort wohnte ein Künstler, Herr Annies. Er wurde Künstler, weil er Lust dazu hatte. Herr Annies liebte die Natur, besonders Bäume. Er schnitzte viele Kunstwerke. Ein Kunstwerk steht in der Schule. Es ist ein Baumstamm mit einem Loch in der Form eines Auges. Den Kindern soll es einen "Durchblick" geben. Sie können Neues entdecken.
Lena


 
 
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