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21.-24.01.2008 Das Skilager in Oberwiesenthal


Mit viel Hoffnung auf Schnee fuhren die Klassen 6-1, 6-2 und 7-1 am Montag in Richtung Oberwiesenthal zur Ski- und Snowboardausbildung. Gegen Mittag bezogen die Schüler erst einmal ihre Quartiere, jedoch nur, um sich für die ersten Übungsstunden am Hang umzuziehen. Der warme Regen der vorangegegangenen Tage hatte noch nicht allen Schnee tauen lassen. Nachdem alle mit Ski- bzw. Snowboradausrüstung versehen waren, wurden die Gruppen eingeteilt. Die "Fortgeschrittenen" mußten erst einmal beweisen, dass sie allein der Berg herunterfahren können, die Anfänger mussten sich mit Ski und Snowboard vertraut machen. Nach rund 2 Stunden waren dann auch schon die Ersten erschöpft und man freute sich auf das Abendessen. Mit einem Spaziergang durch Oberwiesenthal wurde der Abend abgerundet.
Am nächsten Tag kam endlich Neuschnee. Trotz des starken Windes und dem Schneetreiben übte man am Hang den Schneepflug, auf Frontside rutschen und das Ski anmontieren. Die "Fortgeschrittenen" erkundeten in dieser Zeit die vielen Wege am Haupthang. Nachdem alle viel trainiert hatten und sich die ersten Erfolge einstellten, zog man gruppenweise zum Schwimmbad. Nach dem Abendessen waren die meisten so geschafft, dass die Nachtruhe viel zeitiger als am Abend vorher begann.
Mit "Königswetter" - Schnee und viel Sonnenschein - begann der Mittwoch und alle wollten ihre sportlichen Erfolge ausbauen. Die ersten Anfänger und die "Fortgeschrittenen" fuhren mit der Schwebebahn auf den Fichtelberg,um neue Pisten zu erkunden. Die Abfahrt auf der "Himmelsleiter" hat allen besonders viel Spass bereitet. Bei den Anfängern stellte sich der Erfolg immer mehr ein, so dass am Nachmittag auch weitere Schüler mit dem Schlepplift nach oben fahren konnten. Am Abend wurden dann die tapfersten und mutigsten mit einer Schneetaufe gewürdigt. So freuten sich das "Erzgebirgssternchen" oder die "zaunknutschende Speedy" über ihre entsprechenden Urkunden. Mit Nachtrodeln für alle, die noch Kraft hatten, wurden den Kindern die letzten Kraftreserven des Tages geraubt.
Mit einem kräftigen Ständchen für das Geburtstagskind Nadja begann der Donnerstag. Danach wollte man die guten Bedingungen noch einmal voll auszuschöpfen und machte sich schnell auf zum Hang. Fast alle wagten sich nun hoch auf den Gipfel und kam auch wieder heil herunter. Die intensiven Anstrengungen der letzten Tage zeigten nun ihre Früchte und mit der "Gustav-Hertz-Schlange", welche fast den ganzen Hang blockierte, erreichte man einen tollen Abschluss. Auf die Heimfahrt freute sich in diesem Moment niemand, denn alle wollten gern bei diesen optimalen Bedingungen und dem vielen Spass länger bleiben. Im Bus zeigten die letzten Tage ihre kräfteraubende Wirkung - man schlief einfach ein.
Einen besonderen Dank gilt an dieser Stelle den beiden Sportlehrern Frau Buchmann und Herr Baron, die mit viel Geduld und Hinweisen eine gute Ausbildung ermöglichten, sowie den drei Klassenleitern Frau Uhlich, Frau Brückner und Herr Tröger, die eine solche Fahrt erst möglich machten.
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