Grundschule West Coswig
 

Kooperationsvereinbarung

zwischen

dem Kinderhaus „Löwenzahn“

Weststraße 44

01640 Coswig

 

vertreten durch die Kita-Leiterin

Frau Dittrich

 

und

der Grundschule West

Heinrich-Heine-Weg 23

01640 Coswig

 

vertreten durch die Schulleiterin

Frau Schober

 

wird auf der Grundlage der Gemeinsamen Vereinbarung des Sächsischen

Staatsministerium für Soziales und des Sächsischen Staatsministerium für

Kultus zur Kooperation von Kindergarten und Grundschule

folgende Vereinbarung über die Ausgestaltung der Kooperation geschlossen:

 

1. Gemeinsame Grundposition zur Bildung als Voraussetzung der Kooperation

Die pädagogischen Fachkräfte beider Institutionen begleiten und fördern die Bildungsprozesse und gestalten im Dialog mit Kindern Bildungsangebote.

Dabei achten und respektieren sie die kindliche Persönlichkeit und Individualität jedes einzelnen Kindes. Sie sind aufmerksam gegenüber kindlichen Lebensäußerungen und erkennen die Rechte der Kinder an.

Die Grundschule West Coswig und das Kinderhaus „Löwenzahn“ gestalten die Schulvorbereitung und die Schuleingangsphase unter Berücksichtigung des Sächsischen Bildungsplanes sowie der Lehrpläne der Grundschule.

Unter Beachtung der Partizipation erwerben die Kinder im Bereich der somatischen, sozialen kommunikativen, ästhetischen, naturwissenschaftlichen und mathematischen Bildung während der Schulvorbereitung Kompetenzen, an die in der Schule angeknüpft werden kann.

 

2. Gemeinsame Ziele der Kooperation

Schule und Kita schaffen in kooperativer Zusammenarbeit optimale Entwicklungsbedingungen für jedes Kind  -  gleiche Chancen für alle!

Gezielte Beobachtungen der Kinder ermöglichen den Erzieherinnen einen konstruktiven Austausch mit den zukünftigen Lehrerinnen der Grundschule. Das sichert beim Wechsel der pädagogischen Fachkräfte bei Schuleintritt einen erfolgreichen Übergang vom Kindergarten in die Schule im Interesse jedes einzelnen Kindes.

Die Vorgehensweise, die den Kindern einen optimalen Schulstart ermöglichen soll, gestalten wir  für die Eltern transparent, um sie so am Prozess zu beteiligen.

In anspruchsvoller, zielorientierter pädagogischer Arbeit werden die Kinder mit verschiedenen Themen vertraut gemacht, die durch die Kooperation in Form von gemeinsamen Aktivitäten und gegenseitigem Kennenlernen noch vertieft werden sollen.

 

3. Gemeinsame Kooperationsvorhaben gestalten wir  unter Beteiligung von:

- Erzieherinnen der Kindertagesstätte

- Lehrerinnen der Grundschule

- Elternvertretern der Kita

- Elternvertretern der Grundschule

- Kindern der Kita

- Schülern der Grundschule

 

4.Grundsätze der Kooperation

 

  •  Evaluation der Zusammenarbeit und Abstimmung der gemeinsamen Aktivitäten zu Beginn eines jeden  Schuljahres
  • Gemeinsame Dienstberatung von Lehrern und Erziehern in der Vorbereitungswoche: Reflexion, Einbringen von Verbesserungsvorschlägen, ggf. Überarbeitung der Kooperationsvereinbarungen            
  • Termine werden in der 1. Schulwoche abgesprochen und bis zur 3. Woche  festgelegt, die Verantwortlichkeit liegt bei der Schulleiterin und der Leiterin der Kita
  • Beide Einrichtungen tragen die gemeinsame Verantwortung für Planung und Durchführung der Ganztagsangebote
  • Zur weiteren Feinabstimmung und Reflexion einzelner Projekte findet mittwochs von 10.00 Uhr – 11.00 Uhr monatlich mindestens eine gemeinsame Beratung der Leiterinnen statt.
  • Gemeinsame Fortbildungen

 

5.Kooperationsbereiche

 Schulvorbereitungsjahr/Schuleingangsphase:

  • Zeitschiene wird gemeinsam festgelegt. (siehe Anhang)

            Verantw. :Beratungslehrer in Zusammenarbeit mit den Leiterinnen

  • Als Informationsveranstaltungen beider Bildungsträger zur  Arbeit im Schulvorbereitungsjahr bzw. während der Schuleingangsphase werden gemeinsame Elternversammlungen durchgeführt.
  • Einbeziehung der Eltern der Vorschulkinder zu gemeinsamen Veranstaltungen (Kennlernangebote, Schnuppertag, Weihnachtsmarkt  etc.)
  • Besuch der Erzieher in den 1. Klassen
  • Beobachtungen der Schulanfänger in den Kitas durch die Lehrer
  • Gemeinsame vorschulische Angebote der Schule für die Schulanfänger an 2 Nachmittagen
  • Schnupperstunden für die Vorschüler in der Klasse 1

Zusammenarbeit Lehrer-Erzieher:

  • Regelmäßige Absprachen
  • Gemeinsame Elterngespräche nach Absprache und Bedarf
  • Führen eines Pendelheftes für Klassen 3 und 4, um folgende Eintragungen zu tätigen:
    • Verantwortliche Schüler und deren Stellvertreter werden durch den Hort festgelegt, Beschriftung des Pendelheftes mit den Namen dieser Schüler
    • Auffälligkeiten bei Kindern
    • Besondere Vorkommnisse
    • Kinder, die abgeholt worden sind oder früher nach Hause geschickt wurden
    • Informationen zu Wandertagen und schulischen Veranstaltungen
    • Erkrankung der Kinder/ Unfälle
    • Tägliche persönliche Absprachen Lehrerin/Erzieherin Klassen 1 und 2
    • Gemeinsame Elternabende zu Beginn des Schuljahres

 

Ganztagsangebote ,  Betreuung und HA- Anfertigung

  • Ø Betreuung der Kinder, die eine AG/ÜG besuchen möchten, so lange, bis das entsprechende GTA beginnt ( evtl. 1 Std. als zusätzliches Angebot)
  • Nutzung des Spielzimmers im Hortbereich für o.g. Angebot
  • Hortkinder werden von den GTA- Leitern im Hort abgeholt und nach dem Kurs wieder zurückgebracht
  • Ausfallinformationen erfolgen durch die Schule an den Hort und werden öffentlich im Foyer bekanntgegeben
  • Aushänge werden so gestaltet ,dass sie optisch ansprechen und wahrgenommen werden
  • Die HA- Betreuung erfolgt an vier Unterrichtstagen als GTA. Gemeinsam erarbeitete Regeln sind verbindlich.

 

 Gemeinsame Feste und Veranstaltungen:

  • Zirkusprojekt
  • Lesetag und Lesefest
  • Weihnachtssingen mit den Vorschulkindern
  • Weihnachtsmarkt
  • Herbstprojekttag
  • Osterprojekt auf Klassenstufenbasis
  • Schulanfang und Zeugnisausgabe Klasse 4
  • Klassenfeste zum Abschluss des Schuljahres

 

Öffentlichkeitsarbeit:

  • Informationen zu gemeinsamen Veranstaltungen und Vorhaben
  • Reflexion gemeinsamer Veranstaltungen
  • Einbeziehen der Schülerreporter der GS
  • Eine gemeinsame Beratung beider Elternräte

 

Gemeinsame Nutzung des Gebäudes und der Außenanlagen

  • Die Hausordnung ist für alle bindend. Die Hausordnung wird von Lehrern und Hort vorbereitet und vorgestellt, nach nochmaliger Beratung Schule/Kita verabschiedet
  • Die Nutzung der Turnhalle durch die Kita erfolgt montags und dienstags,3.Stunde                                                                                                                  
  • Die Nutzung des Schulparks durch die Kita am Vormittag erfolgt nach individuellen Absprachen bei organisierter Beschäftigung unter Aufsicht.
  • Das Grüne Klassenzimmer wird nur unter Aufsicht und nach Absprache  genutzt.
  • Die Nutzung des Schulparks am Nachmittag erfolgt generell nur unter Aufsicht.
  • Der Schulgarten ist generell nur unter Aufsicht zu betreten.
  • Das Klettern auf Bäumen und Sträuchern ist nicht gestattet.
  • Keine Handy-Nutzung innerhalb des Schulgebäudes durch die Kinder.

 

6. Gemeinsame Reflexion

  • Am Ende des Schuljahres erfolgt eine gemeinsame Reflexion.
  • Evaluationsergebnisse fließen in die Planung für das Folgejahr ein.

 

7. Dauer der Gültigkeit der bestehenden Vereinbarung

Die Vereinbarung tritt mit Wirkung vom 01.09.2017  in Kraft und ist gültig bis 30.09.2018.

Die Kooperationspartner verpflichten sich, sich spätestens einen Monat vor Ablauf der Vereinbarung über eine Nachfolgeregelung zu verständigen.

 

Kathleen Dittrich                                                            Margitta Schober                                              

Vertreter/in Kita „Löwenzahn“                                          Vertreter/in Grundschule

 

 

 



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