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MITTELALTER- PROJEKT
 

In der Woche vom 18. bis 22. Juni verwandelte sich unsere Schule in eine mittelalterliche Burg, die von vielen Rittern, Burgfrauen, Mägden usw. besucht wurde. In 4 verschiedenen Projekten, die sich die Kinder im Vorfeld aus 10 Angeboten wählen konnten, gab es viel Wissenswertes und Interessantes aus dieser Zeit zu lernen und zu probieren.


Leben auf dem Dorf

Die Projektgruppe beschäftigte sich mit dem Leben der Menschen auf dem Land. Die meisten Menschen lebten im Mittelalter auf dem Land. Ackerbau und Viehzucht bildeten die Lebensgrundlage. Beeindruckend und gleichzeitig erschreckend war für einige Kinder der Tagesablauf eines Kindes, der um 4 Uhr morgens begann und um 22 Uhr abends endete. Es gab wenig Zeit zum Spielen, Toben oder Ausruhen.
Wir stellten wie die Menschen früher eigene Lebensmittel her. Das Buttern war eine gute Erfahrung, da die Kinder selbst spürten, wie anstrengend solch eine Arbeit war. Die Kinder bereiteten die Speise „Armer Ritter“ zu, die sehr lecker war und zu Hause gleich noch mal zubereitet werden musste.
Auch im Wäschewaschen mit Waschbrett und Bürste probierten wir uns aus. Tapfer und eifrig schrubbelten alle ihr verschmutztes Wäschestück. Für einige Kinder stand jedoch danach fest: „Ich bin froh, dass ich da nicht gelebt habe.“
Um zum Schulfest mittelalterlich gekleidet zu sein, gestalteten wir ein T-Shirt im mittelalterlichen Look mit sehr einfachen Mitteln und doch großer Wirkung.


 



 



 



Leben in der Stadt

Im Mittelalter durfte nicht jeder ein Handwerk ausüben! Der Zugang zu den Handwerksberufen war schwierig. Die Handwerker waren in Zünften vereinigt, die streng nach außen abgeschlossen waren. Sie lebten in eigenen Gassen und hatten eigene Vorschriften, deren Einhaltung genau überwacht wurde. Deshalb fertigten sich die armen Menschen teilweise selbst Schuhe, Kleidung u.ä. an. Innerhalb unseres Projektes haben wir mittelalterliche Schnürschuhe hergestellt.


 



 



Leben auf der Burg

War es auf einer Burg abenteuerlich und spannend oder eher kalt, zugig und dunkel? Welche Räume und Gebäude gab es? Wo schliefen die Leute, hatten sie eine Toilette und wo wurde gekocht? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich die Kinder in dieser Projektgruppe. Zum Schluss durften sie ihr ganzes Wissen kreativ im Gestalten eigener Burgen umsetzen, wo so manche "alte Schachtel" einer neuen Aufgabe zugeführt wurde.


 



 



 



 



Wappen, Ritter und Turniere

Wer waren die Ritter? Wo kamen sie her? Wie wurde man Ritter? Gab es Mädchen bei den Rittern? Wie konnnte man sie bei einer Schlacht unterscheiden? Wie schwer ist eine Rüstung und was gehörte dazu? Alle Expertenfragen wurden geklärt. Jedes Kind entwarf und bastelte sein Schild mit Wappen. Jede Klasse hatte nach einer Woche ihre eigene Fahne, die natürlich ihr Maskottchen schmückte.



 



 



 



Musik und Tanz im Mittelalter




 



 



Unterwegs im Mittelalter

Auf unseren Reisen haben wir verschiedene Transportmittel wie Esel, Kutsche, Pferd und Schiff, sowie ihre Bedeutung für die Menschen damals kennen gelernt. Wir haben Marco Polo und Christoph Columbus auf ihren Reisen begleitet und erfahren, wie beschwerlich es Händler hatten und wie viel wir ihnen verdanken. Denn ohne sie gäbe es in unserer Zeit weder Gewürze (Pfeffer, Muskat u. v. m.) noch so tolle Sachen wie Nudeln, Kakao, Eis, Tomaten, Kartoffeln und Meerschweinchen.


 



 



 



Kindheit im Mittelalter

Es gab keine Nintendos, keine Wii, keine Transformers oder Fußbälle. Diese harte Wahrheit erkannten die Kinder der Projektgruppe „Kindheit im Mittelalter“ schnell. Für die jungen Menschen damals blieb wenig Zeit zum Spielen. Sie mussten bei der Arbeit helfen, einem Ritter dienen oder Handarbeiten lernen. In der knappen Freizeit wurde das Spielzeug selbst gebastelt. Das Fortbewegungsmittel Nr. 1 der Ritter waren die Pferde. So bastelten auch wir in der Gruppe eine Herde von wilden, mittelalterlichen Steckenpferden.


 



 



 



 



 



 



 



Leben im Kloster

Ein Kloster war wie ein Dorf, das von einer Mauer umgeben war. Ihr Leben war friedlich und einfach. Was sie brauchten, bauten sie an oder stellten es selbst her.

Reiche und arme Familien schickten ihre Kinder in die Klöster. Dort lebten sie und wurden zu Mönchen ausgebildet. Nur in den Klöstern gab es Schulen. Die Kinder lernten lesen und schreiben, damit sie die Bibel verstehen konnten.

Neue Klöster brauchten neue Bibeln. So verbrachten Mönche viel Zeit damit, Seiten aus der Bibel und später auch aus anderen Büchern abzuschreiben und so das Wissen weiterzugeben.

Ein ganzes Buch abzuschreiben, war sehr mühsam und dauerte sehr lange. Deshalb bekamen nur sehr wenige Menschen in der damaligen Zeit jemals ein Buch zu sehen.

Die Kinder lernten in dieser Projektgruppe, ein Buch selbst zu binden und die Seiten mit Feder und Tusche zu beschriften. So stellte jedes Kind in mühseliger Handarbeit ein kleines Kräuterbuch her.


 



 



 



 



 



 



Märchen und Sagen im Mittelalter

In unserem Projekt haben wir erfahren, dass die Märchen oft so grausam und finster waren wir die Zeit damals. Wir haben das Märchen „Die schöne Rosimunda“ gehört, in dem ein armer, aber kluger Bauernsohn die Prinzessin und das Königreich gewinnt. In der Sage von Richard Löwenherz erfuhren wir von der Treue seines Sängers Blondel.
Von vielen Sprichwörtern, die wir dann kennen lernten, wussten wir gar nicht, dass sie eigentlich aus der Ritterzeit stammen.
Viel Spaß hatten wir an den Geschichten über Till Eulenspiegel und seinen lustigen Streichen.
In der Bücherei hörten wir die Legende über König Artus. Außerdem durften wir uns viele Bücher über das Mittelalter und die Ritterzeit anschauen und auch ausleihen.
Zum Abschluss staunten wir über viele Namen, die damals sehr gebräuchlich waren, aber heute unbekannt sind. Wir mussten raten, ob es Männer- oder Frauennamen sind. Das war bei „Martsch“, „Auberlin“, „Nopricht“ „Metze“, „Wendel“ und vielen anderen gar nicht so einfach.


Ein Hörspiel selbst gemacht

Hör hin! Hör her! Hör zu!
Wie mache ich ein eigenes Hörspiel?
Ich trainiere meine Stimme (Rhabarber, Rhabarber), erfinde Geräusche (z.B. Reis in einer Pappschachtel), suche eine passende mittelalterliche Geschichte und nicht ganz so mittelalterliche Technik und schon kann es los gehen.
Das haben wir ausprobiert und zum Fest konnte man sich vom Ergebnis überzeugen.