Lebenslauf von Erwin-Hartsch

  • Seit dem 11.September 1948 trägt die Schule in Gersdorf den Namen des Antifaschisten ERWIN-HARTSCH
  • geboren am 1.Juni 1890 in Jugelsburg
  • Absolvierung einer achtklassigen Volkshochschule
  • nach bestandener Reifeprüfung an einem Lehrerseminar zu Schneeberg
  • von 1910 bis 1913 Hilfslehrer in Mylau, Lehrer in Falkenstein und Sebnitz
  • nach dem 1.Weltkrieg trat er 1919 der SPD bei
  • setzte sich auf schulpolitischen Gebiet für die Umwandlung der Schulen in Lebens- und Arbeitsgemeinschaften der Jugend ein
  • kämpfte für Einheitlichkeit, Weltlichkeit und Wissenschaftlichkeit des Schulwesens in der Weimarer Republik
  • Mitglied des Sächsischen Lehrervereins
  • setzte sich für die Entstehung neuer Lehrbücher ein, die statt Kirchengeschichten, Natur- und Tiererzählungen sowie Rechenaufgaben enthielten
  • Initiator der ersten proletarischen Jugendweihen 1921 in Mylau
  • 1923 politischer Führer einer proletarischer Hundertschaft im Kampf gegen die Reichswehr
  • rief stets zum aktiven Kampf gegen den Kapitalismus und dem sich ausweitenden Faschismus auf
  • trat für das Verbot der faschistischen Schülerbünde ein
  • entlarvte die Ziele der herrschenden Kreise
  • stimmte am 23. März 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz Hitlers
  • wenige Wochen später Entlassung aus seiner Lehrertätigkeit
  • wurde verhaftet
  • 1943 Bildung einer antifaschistischen Widerstandsgruppe in Leipzig
  • war Abgeordneter im Sächsischen Landtag
  • 1946 erster Kultusminister Sachsens
  • gestorben 1948 in Dresden
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