Goethe Gymnasium Auerbach
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 März 

01.03. Unsere Exkursion ins Industriemuseum Chemnitz

Am Mittwoch, dem 01.03.17, trafen sich früh um 7:30 Uhr alle drei achten Klassen an der Bushaltestelle vor unserer Schule.

Im Rahmen des Geschichtsunterricht zum Stoffgebiets „Industrielle Revolution“ im Fach Geschichte machten wir uns in 2 Bussen auf den Weg nach Chemnitz, um das Industriemuseum, das in einem ehemaligen Fabrikgebäude einer Weberei untergebracht ist, zu besuchen. Nach ca. einer Stunde Fahrt waren wir am Ziel.

Dort angekommen zeigte uns eine Mitarbeiterin einen Raum, wo wir unsere Jacken und Rucksäcke ablegen konnten. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurden wir klassenweise durch das Museum geführt. Dort gab es viele interessante Exponate, wie zum Beispiel Maschinen, eine Dampflok oder historische Autos zu entdecken. Wir erhielten beim Rundgang viele wichtige Informationen und interessante Erläuterungen.

Anschließend hatten wir noch eine Stunde Zeit, uns im Museum frei zu bewegen, und 3 Arbeitsblätter zu den Dingen, die wir sahen und uns erklärt wurden, auszufüllen. In kleinen Gruppen fiel dies vielen leichter, da wir uns auch untereinander halfen, alle Aufgaben zu lösen.

Unserer Meinung nach war dieser Ausflug lehrreich und schön zugleich und lieferte uns weitere brauchbare Fakten für den Unterricht.

Ein Dank von uns geht an Frau Jasch, die die Busfahrt organisiert hat, an unsere 2 Busfahrer Andreas und Uwe, die uns sicher nach Chemnitz und wieder zurück brachten und an das freundliche Personal im Museum.

 

Lavinia Witte und Jannik Görner aus der Klasse 8_F

06.03. 5 mal Edelmetall bei den Vogtlandspielen im Eisschnelllauf

Am 06. März 2017 stand eine weitere Disziplin der Vogtlandspiele auf dem Plan: der Eisschnelllauf in der Eishalle Greiz. Für unsere Schule gingen in diesem Wettbewerb Hannah Schmidt und Luisa Becker (beide 6_1) sowie Niclas Spangenberg (6_2) an den Start. Über die Sprintdistanz von 40m konnten Luisa und Hannah in der Altersklasse 12 weiblich Silber und Bronze einfahren. Niclas sicherte sich in der Altersklasse 13 männlich ebenfalls die Silbermedaille. Durch einen Sturz im Sprint angeschlagen, musste Hannah leider vorzeitig aus dem Wettkampf ausscheiden. Luisa und Niclas traten hingegen auch auf der langen Distanz über eine komplette Hallenrunde an und konnten auch hier jeweils den zweiten Platz erringen. Gesamt gesehen war es also ein erfolgreicher Tag für unsere Auerbacher Eisschnellläufer.

16.03. Zurück zur DDR und BRD

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhren auch in diesem Jahr die drei zehnten Klassen am 16. März 2017 nach Mödlareuth, um in vergangene Zeiten einzutauchen. In dem kleinen Örtchen angekommen, welches zum Teil zu Thüringen und zum Teil zu Bayern gehört, wurden wir in zwei Gruppen geteilt. In diesen sahen wir uns eine Dokumentation über die Geschichte und die Teilung Mödlareuths an. Das Dorf ist schon seit Jahrhunderten in zwei Teile getrennt, jedoch war dies für die Bewohner nie eine Behinderung. Der Tannbach war seit jeher die Grenze, welche jedoch mit Leichtigkeit überquerbar war. Doch dies änderte sich schlagartig, als nach der Teilung Deutschlands in die vier Besatzungszonen, plötzlich der Osten vom Westen getrennt wurde. So wurde auch in Mödlareuth die damals unbedeutende Grenze zu einem ernsten Problem. Zunächst wurden Stacheldraht- und Bretterzäune errichtet und es folgten viele Zwangsumsiedlungen der Anwohner. Im Jahr 1966, also fünf Jahre nach dem Mauerbau in Berlin, wurde auch in Mödlareuth ein solches 3,30 m hohes und 700 m langes Ungetüm erbaut. Viele Familien und Freundschaften wurden dadurch zerrissen und für 37 Jahre war ein legaler Wechsel zwischen den beiden Teilen des Dorfes unmöglich. Erst 1989 wurde den Bewohnern mit dem Mauerfall in Berlin ein Durchgang errichtet und im folgenden Jahr wurden große Teile der Mauer komplett abgebaut. Diese Wiedervereinigung wurde natürlich groß gefeiert und so war das kleine Städtchen endlich wieder vereint. Ein paar wenige Stücke der Mauer sind noch erhalten geblieben und dienen heute als Museum. Zu diesen Überresten ging es für uns nach einer weiteren Erläuterung zu den damaligen Geschehnissen. Die Führung wurde mit Erfahrungsberichten und Erklärungen ausgeschmückt und ermöglichte es uns, in eine Zeit vor unserer Geburt einzutauchen. Leider hatte unsere andere Gruppe weniger Glück, da sie fanden, dass ihre Vorstellung nicht so interessant aufgebaut war. Zudem wären wir alle gern noch ein bisschen länger geblieben, um das Areal auf eigene Faust zu erkunden. Trotzdem war es eine gelungene Exkursion, die den Unterricht abwechslungsreicher und verständlicher gemacht hat.

Sophie Trommer, 10_L

28.03. - 31.03. Schüler des Goethe-Gymnasium Auerbach zu Gast in Grevenbroich

Dienstag, 28.03.17

Auf geht´s, gen Westen! Ziel: Grevenbroich.

Alle waren gespannt darauf, die Austauschschüler nach einem halben Jahr endlich wiederzu-sehen. Aufgrund eines Stau und einer gesperrten Brücke wurde aus der 8-stündigen Busfahrt eine 10-stündige. Trotzdem hatten wir viel Freude - Langeweile hatten wir kaum. Bei der Ankunft gab es ein freudiges Wiedersehen oder für manche eine erste Begegnung mit unseren Gastgebern. Dann ging jeder zu seiner Gastfamilie nach Hause und konnte sich von der Fahrt ausruhen.

Mittwoch, 29.03.17

Die Auerbacher nahmen an der ersten Unterrichtsstunde teil und fuhren dann, ohne die Grevenbroicher, nach Düsseldorf. Als Erstes besuchten wir den Fernsehturm. Man hatte trotz bewölkten Himmels eine weite Sicht über die Stadt und Umgebung. Das Besondere war hier, dass die Scheiben schräg sind und man sich somit dort reinlegen konnte, was jedoch etwas Überwindung kostete. Danach gingen wir entlang der Promenade zur Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.. Eine Stadtführerin zeigte uns in Düsseldorf Stellen, an denen noch Reste von Krieg oder der Judenverfolgung zu sehen waren. Anschließend hatten wir Freizeit in der Altstadt, um bummeln zu gehen. Nachmittags unternahmen wir etwas gemeinsam mit den Austauschschülern. Manche fuhren nach Köln oder Mönchengladbach, andere besuchten die Trampolinhalle oder das Rheinparkcenter in Neuss.

Donnerstag, 30.03.17

Das Wetter versprach gut zu werden und unser heutiges erstes Ziel war das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf. Dort hatten wir eine Führung und danach wanderten wir auf den Drachenfels. Dieser Weg war sehr anstrengend, weil wir in der prallen Sonne über Stock und Stein liefen. Oben angekommen wurden wir aber mit einer gigantischen Aussicht belohnt, die wir sehr genossen. Danach liefen wir den Berg wieder hinunter nach Königswinter. Dort wartete der Bus auf uns und wir fuhren nach Bonn zum Shoppen. Dafür hatten wir zwei Stunden Zeit. Schließlich erreichten wir wieder die Gastfamilien und genossen den letzten Abend mit ihnen. Manche machten Stockbrot, aßen Pizza oder schauten einen Film an.

Freitag, 31.03.17

Heute standen wir schon mit einer schlechteren Laune auf, denn wir mussten uns verabschieden. Wir umarmten uns und wären gerne noch länger geblieben, einige vergossen sogar Tränen. Wir wissen aber, dass wir uns in einem halben Jahr wiedersehen werden. Es war ein wunderschöner Besuch und er hat auf jeden Fall Wiederholungsbedarf.

Debora Kreisel und Cynthia Türke, Kl. 8/F

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