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 April 

01.04. Geografie Exkursion der Klassen 10/1 und 10/2

Im Rahmen des sächsischen Geographie Lehrplans werden für die Schüler der 10. Klassen geographische Exkursionen zum Wirtschaftsraum Sachsens vorgeschlagen. Die Klassen 10/1 und 10/2 machten sich an dem letzten Schultag vor Ostern auf den Weg nach Zwickau. Während die Klasse 10/1 im August - Horch - Museum in der ehemaligen "Trabant-Metropole" eine geführte Rallye mit 20 Fragestellungen absolvierte, ging es für die 10/2 zu einer Betriebsbesichtigung in das VW - Werk Mosel. In der Museums - Rallye mussten Fragen zu Horch, Audi, Trabant - aber auch Phaeton beantwortet werden. Ein Rechtsstreit führte z.B: von der Automarke Horch zu Audi über das lateinische Wort audire = hören. Auch die Betriebsbesichtigung beim größten Arbeitgeber Sachsens im VW-Werk in Mosel war für die Schüler der 10/2 hochinteressant. Über das Presswerk, dem Karosseriewerk, kamen die Schüler mit ihrem Geolehrer letztendlich in die Endmontage. Sie staunten nicht schlecht, wieviele Arbeitsgänge von Robotern übernommen werden. Aber der Mensch bleibt nicht außen vor, immer wieder wird das Ergebnis der Roboter  auf Genauigkeit geprüft und somit eine hohe Qualität gefordert. Dass in dieser Arbeitswelt auch viele Frauen arbeiten, war auch für die Mädchen der Klasse interessant. Für das unterrichtliche Feedback bearbeiteten die Schüler Fragestellungen in Gruppenarbeit. 

24.04. Exkursion nach Buchenwald

Nur wenige Tage nach dem 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald machten sich die 9. Klassen unserer Schule auf den Weg zur Gedenkstätte Buchenwald.
Die Gespräche der Schüler im Bus verstummten, als wir die rund 5 km lange‚ Blutstraße‘ hinauf auf den Ettersberg fuhren. Schon diese ersten Eindrücke vermittelten ein bedrückendes Gefühl.
Der erste Tagespunkt war ein Film über das Konzentrationslager, dessen Geschichte – vom Aufbau bis zur Befreiung.
Danach warteten auch schon Betreuer auf uns, die die sehr informative und interessante Führung durch das ehemalige Lager geleitet haben.
Klassenweise ging es nun auf den rund 1,5-stündigen Rundgang.
Zuerst vermittelte man uns einen groben Überblick über das Gelände des Lagers anhand einer Schautafel. Wir erfuhren, dass das heutige Gelände nur noch rund  der ehemaligen Fläche hat.
Auf dem Weg zum Torgebäude wurden, wie während der gesamten Führung, immer wieder kurze Stopps eingelegt, bei denen geschichtliche Informationen vermittelt wurden.
„Jedem das Seine“- welche Arroganz am Eingangstor des Lagers, durch das die Häftlinge gehen mussten. Am Tor angeschlossen, der Arrestzellenbau, die schlimmste Folterstelle des Lagers. Oft brachten Häftlinge dort mehrere Monate zu, viel länger, als die Lagerordnung eigentlich vorsah.
Als wir das Lagergelände betraten, waren wir geschockt von der Größe dieses Ortes. Am Denkmal für die Opfer des KZ Buchenwald’ auf dem ehemaligen Appellplatz hielten wir kurz  inne und legten Blumen nieder.
Unser Rundgang führte uns weiter in die Pathologie und das Krematorium. Hier erfuhren wir von der skrupellosen Ausbeutung der Leichen. Die Fassungslosigkeit blieb uns die ganze Zeit ins Gesicht geschrieben.
Am Ende der Führung besichtigten wir noch eine Ausstellung von Häftlingszeichnungen in der ehemaligen Desinfektion und sahen uns Informationstafeln über den Lageralltag in der ehemaligen Häftlingskantine an.
Mit sehr gemischten Gefühlen war es dann an der Zeit, den Heimweg anzutreten. Doch vorher haben wir noch einen Halt am Mahnmal der Gedenkstätte eingelegt.
Uns ist an diesem Tag die Sinnlosigkeit und der Umfang der Taten sowie der schreckliche Lageralltag, geprägt von Ausbeutung und Schikane bis zum Tod, im KZ Buchenwald vor Augen geführt worden. Wir sind uns einig, dass so etwas nie wieder passieren soll!
Cedric Groß, 9/2

27.04. Spielend Russisch lernen

Am Montag, dem 27.04. 2015, trafen sich vier Teams der 9. und 10. Klassenstufe im Elternsprecherzimmer unserer Schule.
Die Teams, jeweils bestehend aus einem Russischschüler und einem nicht-russisch lernenden Schüler, traten in einem Spiel gegeneinander an mit dem Ziel, so schnell wie möglich genug Vokabelkarten zu sammeln und diese zu erlernen. Auf den Karten waren von einfachen Internationalismen bis hin zu schwereren Redewendungen viele verschiedene Alltagsvokabeln zu finden. Hier war nicht nur ein gutes Gedächtnis und Sprachgefühl gefragt, sondern auch das Glück spielte hier eine große Rolle. Ein Brettspiel eben, aber mit wertvollen Inhalten.
Nebenbei konnte man sogar Russisch „schmecken“, da wir Leckereien aus dem großen, fernen Land probieren konnten.
Im letzten Spiel der zwei stärksten Teams konnten sich Jessica Wachner, 10/2 und Theresa Hartenstein, ebenfalls 10/2, nach einer knappen Spielrunde als Sieger behaupten und sie dürfen nun zum Regionalausscheid  Anfang des kommenden Schuljahres nach Zwickau fahren.

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