Goethe Gymnasium Auerbach
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 September 

02.09. 1. Stufe Mathematikolympiade

Zum 19. Mal fand am 02. September unsere zur Tradition gewordene Schulolympiade im Fach Mathematik statt.

Über 100 Mathematiker aus allen Altersstufen  lauschten angespannt den Worten von Herrn Gruner bzw. Herrn Dunger, die allen Beteiligten bestmögliche Erfolge wünschten und sie zu Höchstleistungen anspornten. Endlich war es soweit. Die wie immer anspruchsvollen drei Aufgaben wurden ausgeteilt und mussten in 4 Stunden gelöst werden. Neben den schon erfahrenen Knoblern durften die „neuen“ 5er erstmalig ihre Kräfte messen. Nach diesem anstrengenden Vormittag heißt es Geduld haben bis alle Aufgaben von den Mathematiklehrern ausgewertet werden.

Am 22. September erfolgte die Siegerehrung. Die Schulleiterin, Frau Becker, überreichte den ersten drei Schülern jeder Klassenstufe eine Urkunde und einen Preis.

 

Die ersten 3 Plätze belegten:

 

Platz

NAME

VORNAME

KLASSE

Gesamtpunkte von 30 Punkten

1

Groß

Cedric

5_2

25

2

Geier

Domenic

5_2

22

2

Kreisig

Johann August

5_2

22

1

Schneider

Florian

6_3

22

2

Kern

Jonathan

6_1

21

3

Schäfer

Oliver-Pascal

6_3

17

1

Morgner

Lucas

7_1

22

2

Schlosser

Nikolas

7_1

21

3

Kreisel

Rebekka

7_3

18

1

Engel

Rick

8_3

21

1

Illner

Dominik

8_3

21

3

Schön

Gina

8_1

17

1

Schädlich

Jonas

9_2

21

2

Kreisel

Mirjam

9_2

19

3

Dill

Alexander

9_3

11

1

Theisen

Max

10_3

30

2

Kaufmann

Sebastian

10_2

15

3

Räch

Nicolas

10_3

9

1

Horn

Stefanie

11

22

2

Meischner

Andreas

11

19

2

Strangfeld

Silana

11

19

 

Wie immer qualifizieren sich die Besten für die nächste Stufe der Olympiade, die am 10. November stattfindet. In Vorbereitung auf diesen Wettbewerb üben die Schüler in der Begabtenförderung Mathematik, im Korrespondenzzirkel und zu Hause Aufgaben, die dem hohen Anspruchsniveau der Olympiade entsprechen.

                                                                                             A. Dunger

 

03. und 04.09. Neunter Kunstworkshop

Vom 03.09.2010 bis zum 04.09.2010 fuhren rund zwanzig Schüler der Klassenstufen 5-7 in Begleitung von Frau Schädlich und Frau Thoß zum neunten Kunstworkshop nach Grünbach. Dieser Kunstworkshop stand unter dem Motto: „Farben der Natur“. Deshalb sammelten wir Naturmaterial, was wir für Airbrush-Arbeiten verwendeten. Außerdem stellen wir Scheren- und Linolschnitte her. Unsere Arbeiten fassten wir dann in einem Kunstbuch zusammen.

Mir hat es sehr gut gefallen, ich fand das Thema dieses Workshops sehr schön und ich habe zum ersten Mal einen Linolschnitt angefertigt.

Presseclub: Vanessa Päßler

04.09. My Fair ... Eliza

Anfang September führte unsere Englisch-Theater AG ihr neues Stück „My Fair … Eliza“ auf. Es ist eine eigene Adoption der Komödie „Pygmalion“ von George Bernhard Shaw. Das Stück beschreibt, wie Professor Higgins dem armen Blumenmädchen Eliza Doolittle in wenigen Monaten perfektes Englisch beibringt. Die Theatergruppe hat das Stück aber so verändert, dass es ein Happy End gibt.

Am 4.9. wurde das Stück für sie Eltern aufgeführt und am 6.9. zweimal für die Schüler der Klassen 9-12. Alle drei Vorstellungen waren volle Erfolge, was der kräftige Applaus beweis. Großes Kompliment und herzlichen Dank an unsere Englisch-Theater AG!

Presseclub: Linda Martin

04.09. „Körperwelten“ verschafften uns ein interessanten Sonnabend

Am 4. September 2010 fuhren Schüler der Klassenstufen 8-11 in die Ausstellung von Gunter von Hagens „Körperwelten - eine Herzenssache“. In der Ausstellung konnten wir ca. 200 Präparate besichtigen, darunter viele neue Ganzkörperplastinate, die leicht verständlich die einzelnen Organfunktionen und häufige Erkrankungen erläutern. Schwerpunkt der Ausstellung war das Herz als Motor des Lebens.

Allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen und keiner bereute es, dass er mit gekommen ist. Dankeschön an die Lehrer, die alles so gut organisiert hatten und uns begleiteten.

Presseclub: Svenja Meinel, Annalena Gottberg

06.09. Jugend trainiert für Olympia in Falkenstein

Wiederum sehr erfolgreich starteten unsere Sportler in den Kreisfinals bei Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik. Mit 6 Mannschaften war unser Schule wieder sehr stark vertreten und holte sich gleich am Montag den ersten Erfolg mit dem Einzug ins Regionalfinale. Die Mädchen der WK II gewannen ihre Runde. Die meisten Pubkte für ihr Team holten Christiane Horn (Weitsprung: 4,40m, 800m: 2:45,0 min.), Luisa Schürmann (800m: 2:47,0 min.). Luisa Schüler (100m: 14,7s) und Laura Kleber (Hoch: 1,25m). Die Jungen der gleichen Altersklasse wurde nur knapp Zweiter. Einen Tag später (7.9.) waren es wieder die Mädchen, diesmal in der WK III, die sich den Einzug ins Regionalfinale mit einem Sieg sicherten: Hier überzeugte vor allem Lisa Jacob aus Klasse 8/1: Sie sprang sehr gute 4,62m weit und sprintete die 75m mit der Bestzeit von Allen in 9,9 s und zeigte auch über 800m ,mit 3:07,0 min ihr großes Talent. Weiterhin brachten viele Punkte in die Mannschaftswertung ein:  Sophia Weidhaas (Ballwurf: 44,50m), Alyssa Schwochow (Hoch: 1,25m, Kugelstoß: 9,03m) und Julia Haelke (800m: 3:01,0 min.) Auch hier belegten die Jungen in dieser Altersklasse einen 2. Rang und das Team der WK IV Jungen kam mit einem 3. Rang auf `s Siegerpodest. Nur die Mädchen der WK IV verfehlten mit Platz 5 knapp das Siegerpodest.

14.09.-17.09. Schüleraustausch mit Grevenbroich

23.09. Sportfest in Falkenstein

Bei herrlichem Altweibersommer führten die Schüler des Goethe - Gymnasiums Auerbach ihr Sportfest im Falkensteiner Leichtathletikstadion durch. Über 500 Schüler absolvierten einen Vierkampf im Sprint - Weitsprung - Wurf / Stoß und Ausdauer. Ihre Lehrer fungierten als Kampfrichter und Riegenführer. In den Klassenstaffeln wurde der Teamgeist der Klassen herausgefordert. Diesmal stellte sich auch eine Lehrerstaffel der Konkurrenz. Sie mussten aber den Schülern den Vortritt lassen. Die Vierkampfsieger in den Klassenstufen erhielten Schulmeistertrikots und die Platzierten Medaillen. Beides stiftete der Förderverein der Schule. „Lecker Kuchen“ spendierte die Bäckerei Flechsig für die Gewinner der Klassenstaffeln.

 Die Vierkampfsieger sind: Sarah Schwabe 5/1; Jan Stolpmann 5/3; Laura Kowitz 6/1; Pascal Oettel 6/1; Carla Krause 7/3; Alexander Sehlke 7/2; Lisa Jacob 8/1; Rick Engel 8/3; Alyssa Schwochow 9/3; Chris Müller 9/1; Christiane Horn 10/1; Andreas Saserklar 10/3

27.09. Auszeichnung 1. Stufe Mathematikolympiade

27.09. Russischexkursion der Klasse 10

Priesterhäuser

Am Mittwoch, dem 27. September, besuchten wir eine der ältesten Gebäudegruppen in Deutschland - die Priesterhäuser in Zwickau. Dieser Gebäudekomplex besteht aus vier Häusern und befindet sich unmittelbar südwestlich der Marienkirche in Zwickau. Die vier Häuser stellen die Überreste von 12 gleichartigen Häusern dar, die seit dem Mittelalter bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts den Marien-Kirchhof umgaben. Sie wurden von der Kirche im 13. Jahrhundert für die Priester gebaut. Nach der Reformation haben hier die Lehrer und Schüler der Zwickauer Lateinschule sowie Glöckner und Organisten gewohnt. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Priesterhäuser an die Stadt verkauft. Bis in die Siebziger Jahre haben einfache Leute in diesen Häusern gewohnt. Danach standen die Häuser aufgrund von schlechtem Zustand leer. Erst nach der Wende wurden sie renoviert und als Museum der Stadtgeschichte für jeden zugänglich gemacht.

Nach unserer Ankunft in den Priesterhäusern trafen wir unsere Exkursionsleiterin - Frau Alla Hofmann. Sie hat die ganze Exkursion auf Russisch durchgeführt. Unser Startpunkt war das Haus 4. Da die Häuser alle miteinander verbunden waren, haben wir zuerst alle ersten Etagen des Gebäudekomplexes angeschaut.

In der zweiten Etage konnten wir eine Nachbildung des Zimmers eines Bürgermeisters anschauen. Im Raum saßen die Attrappen von dem Bürgermeister und einem Handwerker. Der Bürgermeister war reich angezogen und trug einen Bart als Symbol der Weisheit. Im Gegensatz zum Bürgermeister trug der Handwerker nur leichte Kleidung und war glatt rasiert. Die ganzen Möbel im Zimmer, außer einem Schrank aus dem Rathaus, waren originalgetreu nachgebaut.

Im nächsten Zimmer befand sich eine Rußküche. Im Mittelalter wurde hier über offenem Holzfeuer gekocht, wodurch die Wände rußig und schwarz wurden.Dort haben wir vieles über das mittelalterliche Essen erfahren. Zum Beispiel wurden alle Gerichte vor dem Essen zum Brei zermahlt. Das wurde deshalb gemacht, weil die Menschen damals schlechte Zähne hatten und dadurch festes Essen einfach nicht kauen konnten. Fleisch gab es übrigens bei armen Leuten sehr selten, nur zu großen Feierlichkeiten ein paar Mal im Jahr. Meistens haben sie nur gekochtes Gemüse und Brot gegessen. Getrunken haben sogar die kleinen Kinder dabei 2%ges Bier. Das war eine Notwendigkeit, weil das Wasser aus dem Fluss viel zu dreckig war, und leicht irgendwelche Krankheiten hervorrief.

Das nächste Zimmer war ein Arbeitszimmer. Die Stühle, die am Tisch standen, hatten eine Besonderheit: Sie hatten Fußstützen. Das war wichtig, denn im Winter wurde es ziemlich kalt und damit die Füße nicht den eisigen Boden berühren mussten, wurden diese Fußstützen gebaut.

Im Mittelalter musste für jedes Gebäude, das mehr als zwei Etagen hatte, eine Steuer gezahlt werden. Deshalb besaßen die Häuser sehr hohe und steile Dächer.

So hatte man eine zusätzliche Etage, ohne die Steuer zu bezahlen. Im Dachgeschoss haben die Menschen verschiedene Sachen gelagert und sogar geschlafen. Die ganze Familie hat in einem Zimmer geschlafen, weil es so wärmer war. Außerdem haben die Menschen im Mittelalter im Sitzen geschlafen. Ein Grund dafür war der Aberglaube der Menschen damals. Sie glaubten, derjenige, der flach auf dem Rücken lag, sei tot.

Artem Richmann, 10/3

28.09. - Klasse 9/1 lernt ein modernes Unternehmen der Region kennen - Betriebsbesichtigung bei „Procter & Gamble“ in Rothenkirchen

Die Klasse 9/1 unternahm am 28.09.2010 einen interessanten Wandertag nach Rothenkirchen, um dort bei einer Betriebsbesichtigung in der ehemaligen „Londa“ Einblick in ein hochmodernes Unternehmen, dessen Produktion und Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten.

Als erstes erfuhren wir, dass der Betrieb seit 2003 zum amerikanischen Konsumgüterkonzern „Procter & Gamble“ gehört. Diese Unternehmen entwickelt und produziert so bekannte Markenprodukte wie z.B. Ariel, Pampers, Gillette, Lenor, Duracell, Pringles und eben auch Haarkosmetik von Londa und Wella.

Ein junger engagierter Mitarbeiter der Abteilung „Human Resources“ (zu deutsch Personalabteilung), Herr Adrian Uhlig, hatte alles perfekt für uns organisiert. Er nahm uns am Werktor freundlich in Empfang und gab uns dann in der Villa von Herrn Ströher, der den Betrieb 1880 gegründet hatte, einen Überblick über die Geschichte, Produktion und Philosophie des Unternehmens.

Danach stellten drei Mitarbeiter ihren Beruf, ihre Tätigkeit sowie die Anforderungen an die jeweilige Ausbildung vor: eine Bürokauffrau, eine Chemielaborantin und ein Mechatroniker. Der Betrieb stellt für jeden der Berufe jährlich etwa zwei Auszubildende ein. Voraussetzungen dafür sind neben guten fachlichen Noten auch gute Englischkenntnisse, denn die Kommunikation zwischen den einzelnen Unternehmensstandorten verläuft in Englisch.

Nun erhielten wir Schutzkleidung und Sicherheitsinstruktionen, um dann in Kleingruppen mit fachkundiger Führung von freundlichen Mitarbeitern die „Packing“-Abteilung zu besichtigen. Hier wird Haarfarbe automatisch in Tuben und Flaschen abgefüllt, alles wird mit Gebrauchsanweisungen in der jeweiligen Sprache des Verkaufslandes versehen und in Kartons verpackt. Mit einem Laser wird Schrift auf die Tuben gedruckt und per Computer kann dies sekundenschnell verändert werden. Es war beeindruckend, wie hoch automatisiert die Abteilung ist. Die Arbeiter scheinen nur noch das „Controlling“ zu übernehmen.

Zum Abschluss erhielten wir noch Einblick in die Mechatronik-Abteilung und das Chemielabor - alles unter dem Aspekt der Ausbildung in diesem Bereich.

Wir haben mit diesem Tag nicht nur ein Unternehmen unserer Region kennen gelernt, sondern auch viele Mitarbeiter, die mit Kompetenz und Engagement die Philosophie des Unternehmens umsetzten. Dafür vielen Dank!

 

Ch. Lorenz, Klassenleiterin der Klasse 9/1

30.09. fächerverbindender Unterricht