Goethe Gymnasium Auerbach
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 Januar 

06.01. Exkursion der 8. Klassen ins Sächsische Industriemuseum Crimmitschau

Am 06.01.2010 fuhren die drei 8. Klassen nach Crimmitschau ins Industriemuseum, um das, was wir sonst nur aus dem Geschichtsunterricht kannten, in natura zu erleben.

Das heutige Textilindustriemuseum war bis 1990 das „VEB Volltuchwerk Crimmitschau“, in dem Woll- und Mantelstoffe vom Rohmaterial bis zum fertigen Stoff hergestellt wurden.

Auf unserer Exkursion begann unsere Klasse mit einem Rundgang durch die ehemalige Fabrik. Wir konnten sehen, wie viele Arbeitschritte notwendig waren, um aus dem Rohstoff Baumwolle, Wolle oder Chemiefasern ein fertiges Stück Stoff herzustellen. Die Wolle wurde gemischt, dann gekämmt und an großen Spinnmaschinen zu Fäden versponnen. Etwa 80 Fäden konnten so auf einmal hergestellt werden. Eine Arbeiterin stand an einer solchen Maschine und musste darauf achten, dass kein Faden abriss. Im Websaal wurde dann der Stoff hergestellt.  20 Webstühle standen in einem Raum und sie sahen nicht viel anders aus als zu der Zeit, als Cartwright den mechanischen Webstuhl erfand. Sie waren nur größer und wurden mit elektrischer Energie betrieben. Als der Exkursionsleiter einen dieser Webstühle in Betrieb nahm, bekamen wir eine Vorstellung davon, wie laut es gewesen sein muss, wenn 20 dieser Maschinen gleichzeitig arbeiteten. Zum Schluss kam der gewebte Stoff in die Wäscherei, er wurde gefärbt und gewalkt.

Im zweiten Teil durften wir selbst ausprobieren, mit einer Handspindel oder dem Spinnrad zu spinnen, mit einem Handwebrahmen zu arbeiten und schließlich einen mechanischen Webstuhl zu bedienen. Man musste ziemlich geschickt sein, einen gleichmäßigen Faden zu spinnen, ohne dass er ständig abreißt.

Die dritte Station war ein Film über die Industrialisierung Englands. Er vermittelte uns einen Überblick über alle wichtigen Erfindungen zu Beginn der Industrialisierung.

Alles in allem war es eine aufschlussreiche Exkursion, die uns interessante  Einblicke in den Alltag in der Fabrik vermittelte.

 

Presseclub, Linda Gerisch, 8/1

 

14.01. „Lernen, lernen“

..., so hieß unser Motto am 14. Januar 2010.
Wir, die Klassenstufe 8, hatten an diesem Tag keinen normalen Unterricht, sondern wir lernten in drei Blockstunden viel Interessantes über Präsentationstechniken und Motivation fürs Lernen. Alles in allem war der Tag sehr aufschlussreich, aber Genaueres erfahrt ihr in folgender Zusammenfassung:
Bei Frau Liebold, lernten wir, wie man ein Referat mit einer Powerpoint-Präsentation unterstützt. Wir erfuhren, wie man Text, Effekte, Farben, Bilder oder Animationen einfügt. Dann versuchten wir ein selbstgewähltes Thema darzustellen. Mit viel Freude wählten wir die verschiedensten Themen, vom Atlantis-Hotel in Dubai bis zum Weltmeer und dem Fischfang.
Motivation fürs Lernen, klar hab ich das, und Prokrastination, auch besser bekannt als „Aufschieberitismus“, nein niemals, ich doch nicht. Doch wenn man den Test zur Prokrastination versucht, bemerkt man, dass jeder Ansätze dazu hätte. Jeder sucht sich zunächst die angenehmeren Aufgaben heraus. Ein Beispiel: Die fünfzehnjährige Ina räumt nie gern ihr Zimmer auf, doch wenn sie lernen soll, dann  macht ihr das Aufräumen wieder Spaß, obwohl sie eigentlich einen Vortrag vorbereiten sollte. Und am Abend hat sie keine Lust mehr. - Aber geht das nicht jedem so? Herr Schneider hielt einen interessanten Vortrag zu diesem Thema.
Mit viel Spaß - das kann man wirklich so sagen - zeigte uns Herr Pammler, wie man sich auf ein Referat richtig vorbereitet. Er erklärte uns, welche „Tricks“ es gibt, einen Vortrag interessant darzustellen: nicht zu schnell reden, den Blickkontakt zu seinen Mitschülern bewahren, eine ordentliche Gliederung, damit man nicht zweimal das selbe Thema anspricht und wirkungsvolles Anschauungsmaterial.  Anschließend diskutierten wir über Fehler, die man vermeiden sollte, und versuchten uns selbst an einer Einleitung für ein Referat.

Presseclub, Tanja Liebold, 8/1

PS: Auch die 7. Klassen hatten einen Projekttag zum Lernen. Bei ihnen standen den Umgang mit Texten, die wirkungsvolle Gestaltung einer Wandzeitung und ein Besuch in der Stadtbibliothek Auerbach auf dem Programm.

 

20.01. Auszeichnung Informatikwettbewerb

Am Mittwoch, den 20.01.2010 wurden an unserem Gymnasium die erfolgreichen Teilnehmer am 14. Sächsischen Informatikwettbewerb ausgezeichnet.
Schulleiterin Frau Becker beglückwünschte alle Preisträger der einzelnen Klassenstufen und überreichte den Erst- bis Drittplatzierten Preise. Diese wurden vom Förderverein der Schule gestiftet.
Seit 1996 nehmen im November Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Klassenstufen an diesem bereits zur Tradition gewordenen Wettbewerb teil.  In diesem Jahr waren es 6 Mädchen und 24 Jungen. Immer wieder konnten sich in den vergangenen Jahren einzelne Schüler für die zweite Stufe in Dresden qualifizieren. Auch diesmal dürften einige Schüler in Begleitung eines Informatiklehrers die Reise in die Landeshauptstadt antreten.

24.01. - 28.01. Skilager der Klassen 6 auf dem Rabenberg

Ein Hauch von "Biathlon-Oberhof" weht über dem Rabenberg 

Zu einer schönen Tradition gehört am Goethe-Gymnasium Auerbach das jährliche Skilager für die Schüler der 6. Klassen. Zum 12. Mal gastierten die 12 Jährigen des Auerbacher Gymnasiums im Sportpark auf dem Rabenberg. Viel Schnee, Sonne und kalte Temperaturen lieferten ideale Voraussetzungen zum Skifahren. Die 70 Kinder wurden in 5 Skigruppen je nach Leistungsstärke eingeteilt. Die Sportler in Skigruppe 1A und 1B festigten ihre Kenntnisse im Diagonalschritt und probierten sich auch an der Skatingtechnik. Sie absolvierten auch die größten Skitouren und besuchten auch die Grenzloipe an der "Halben Meile" zu Tschechien. In der Anfängergruppe wurden die größten Fortschritte in dieser Skiwoche erzielt. Viele standen dort das erste Mal auf den Langläufern. Am Abschlusstag absolvierten  alle Sechsklässler einen Einzelwettbewerb über eine 5-km-Strecke. Alle gaben ihr Bestes - ob Geübte oder auch Anfänger. Axel Kühn aus Skigruppe 1A erreichte mit 24:03 min die schnellste Zeit bei den Jungen und Rebekka Kreisel aus Gruppe 1B überzeugte bei den Mädchen mit 24:31 min.

Am Nachmittag des letzten Tages konnten sich die Klassen in einem Staffelwettbewerb vergleichen. Ein Biathlonwettbewerb brachte noch einmal eine ganz tolle Stimmung in das Stadion im Sportpark auf dem Rabenberg. 8 Schüler jeder Klasse liefen je eine Runde und mussten dabei zusätzlich eine Blechbüchsenpyramide abschießen. Blieb eine Büchse stehen, gab es eine Strafrunde. Die Mitschüler fieberten mit und feuerten kräftig an. Als beste Klasse erwies sich die Klasse 6/3 bei diesem Wettbewerb. Die Siegerehrungen fanden dann am Abend statt. Dort wurden auch auffällige „Skihasen“ vom Skigott „Ull`r “ getauft.

Ergebnisse:

Skigruppen 1: Mädchen: 1. Rebekka Kreisel  24:31min.; 2. Luisa Jähn 25:47; 3. Carla Krause 25:53; 4. Sabrina Schürer 25:57; 5. Carolin Ungethüm 26:15;  Jungen: 1. Axel Kühn  24:03 min.; 2. Jakob Schneemann 25:55; 3. Friedemann Jenß 26:35;

Skigruppen 2: Mädchen: 1. Anna-Lisa Paul 29:01 min.;2. Katharina Krämer 29:29; 3. Lydia Horn 30:35; 4. Annemarie Weise 33:31; 5. Annalena Gottberg 33:56; Jungen: 1. Tim Cailji 26:53 min.; 2. Paul Popp  29:00; 3. Michel Meyer 30:16; 4. Max Schulz und Nick Weber 31:01;  

Skigruppe 3: (nur 4km): Mädchen: 1. Judith Kunath 28:04 min.; 2. Franziska Rotloff 32:44; 3. Josephine Schwarz 33:51; Jungen: 1. Lukas Gräf 24:49; 2. David Knoll  28:14; 3. Lukas Watzka 31:47.

Biathlon: 1. Klasse 6/3; 2. 6/2; 3. 6/1 

PS.: Im Foto1 jubelt die Klasse 6/3 über den Biathlonerfolg ihrer Staffel; Foto 2: Die Skigruppe 1B auf dem Anton-Günther-Weg. 

26.01.2010 Geoolympiade

29.01.2010 12er Konzert

12er-Konzert „ABI – und dann?“
 
„ABI – und dann?“ - das war das Motto des diesjährigen 12er Konzerts. Ein neues und wirklich interessantes Thema hatten die 12er gefunden und die Umsetzung ist ihnen perfekt gelungen.  – Was kommt nach dem Abi? Was ist in 10 Jahren aus uns geworden?
Politiker, Hausfrau, Polizist, Handwerker, Showmaster, Beamter, Partylöwe oder Businessfrau? Mit Sketchen und der jeweils passenden Musik vom Band, selbst gesungen oder von der extra zusammengestellten Schülerband powervoll präsentiert, erhielten die Zuschauer in der ausverkauften Aula nicht nur humorvolle Einblick in diverse Berufsgruppen sondern auch Aufschluss über die Charaktere der Schüler und deren tolles schauspielerisches Talent. Bevor sich alle 10 Jahren nach dem Abi beim Klassentreffen wieder trafen, hatte Anna Leonhardt mit ihren Mitschüler-Models noch eine professionelle Modenschau auf die Bühne gebacht.
Das Programm war an Kreativität und Vielseitigkeit kaum zu überbieten. Von der Idee bis zur Bühnenreife eine wirklich eine „runde Sache“, die es so bei allen (auch sonst sehr guten) 12er Konzerten noch nicht gegeben hat. - Großes Kompliment!
 
Chr. Lorenz


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