Goethe Gymnasium Auerbach
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 Chronik-Schülerarbeit 

Von der Zentralschule zum Goethe-Gymnasium

VORWORT

Aus Anlass des 100. Jahrestages der Goetheschule Auerbach stellen sich Schüler die Aufgabe, einen Beitrag für die Darstellung ihrer Geschichte zu leisten.
Dies soll in Form einzelner Beiträge geschehen, die in loser Folge veröffentlicht werden mit dem Ziel, auf ihrer Grundlage eine umfassende Schulgeschichte zu erarbeiten und sie der Öffentlichkeit mit Unterstützung der Stadt Auerbach vorzulegen.
Auf die Schwierigkeiten sei hingewiesen. Eine früher vorhandene Schulchronik und schulgeschichtliche Aufzeichnungen von Direktoren sind heute nicht mehr auffindbar. Auch der Schulbrand von 1973 vernichtete Archivalien, so dass die Quellenlage insgesamt sehr spärlich ist. Befragungen von ehemaligen Lehrern und Schülern müssen ergänzend herangezogen werden.
100 Jahre Goetheschule - das sind auch Bildungs- und Erziehungsinhalte vier verschiedener politischer Systeme. Die Ereignisse der einzelnen Epochen werden zunächst ohne Wertung wiedergegeben.
Der hier vorliegende Beitrag soll als Auftakt zunächst einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung der Schule geben. Aufgabe nachfolgender Beiträge ist es, durch weitere Recherchen und Erschließung von Quellen zu ergänzen und zu vertiefen und so eine Grundlage für die Erarbeitung einer Schulgeschichte zu schaffen.

Antrag, Bau und Planung,
Zusammensetzung und Finanzierung
der Centralschule

Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl und damit auch die Schülerzahl Auerbachs aufgrund der Entwicklung der Weißwarenindustrie sprunghaft an. Schuldirektor Gorges (seit 1875 Direktor der Bürgerschule) richtete immer wieder dringliche Ersuchen an Schulausschuss, Königliche Schulinspektion und
Stadtrat, aufgrund der wachsenden Schülerzahlen die Raumsituation an Auerbachs Schulen zu verbessern.
Am. 6. November 1895 beschließt die Stadtverordneten- versammlung, am 25. November 1895 der Stadtrat und am 29. November des gleichen Jahres die königliche Schulinspektion Auerbach auf Antrag Adolf Gorges den Bau einer neuen Schule.
Gorges hatte seinen Antrag u.a. damit begründet, dass die Errichtung von Schulzimmern in Privatgebäuden schwierig und unzulänglich sei, der Aufbau eines Barackenhauses könne die Probleme des Auerbacher Schulwesens nicht lösen, da dieses Haus keine guten Bedingungen für den Unterricht bieten würde, auch wären finanzielle Mittel für den Bau der Centralschule unter besonders günstigen Umständen zu beschaffen. Gorges forderte, von einer Einwohnerzahl bis 12.000 auszugehen und deshalb den Schulneubau mit 30 Lehrzimmern, 1 Zeichensaal, 1 Zimmer für weibliche Arbeiten, 1 Physikzimmer, 1 Bibliothek mit Lehrmitteln, 1 Sammelzimmer für Schüler, Lehrer- Konferenz und Direktorenzimmer, einer Aula, Turnhalle und Abortgebäude auszustatten.
Die Beschlüsse des Stadtrates und Schulausschusses folgen im wesentlichen diesen Vorschlägen Gorges.
1895/96 erstellte die Firma Ludwig Hülsner den Bau-plan. Zu Pfingsten sollte mit dem Bau der Centralschule auf der „Kefflers Wiese” und teilweise auf „Kantors Wiese” begonnen werden. Da aber die Firma Hülsner nicht termingerecht beginnen konnte, wurde das Bauprojekt im 'Würz 1896 dem Architekten Lange aus Leipzig übergeben.
lm ersten Pfingsttag 1896 erfolgte die Grundsteinlegung durch Herrn Stadtrat Knoll. Mit der Bauleitung waren die Baumeister Liebig und Hofmann betraut. Durch Aufnahme eines Darlehens über 450.000 Mark zu 3% Zinsen und einer Laufzeit von 49 Jahren beim Direktorium des Landwirtschaftlichen Kreditvereines durch die Stadt. Auerbach sollte die festgelegte Bausumme in Höhe von 300.000 bis 312.000 Mark abgesichert, werden.
Am 23. April 1898 fand nach zweijähriger Bauzeit die Einweihung der Centralschule statt. Diesen Samstag erklärte der Stadtrat, zum Feiertag, da die Einweihung mit dem 70. Geburtstag und dem 25jährigen Regierungsjubiläum des Königs von Sachsen gefeiert wurde. Aus Anlass dieser Feierlichkeiten wurde ein Festumzug durchgeführt, welcher am alten Schulgebäude beginnend, über den Altmarkt, die Reichsstraße, den Neumarkt und die Königsstraße führte und am neuen Centralschulgebäude endete.
Die Centralschule, die allen modernen Anforderungen entsprach, galt als Musterbau. Sie besteht aus einem Langhaus mit zweibündigem Korridor. Diesem schließt sich ein dreigeschössiger Mittelbau mit beidseitigem Flügelbau an. In diesen Flügelbauten sind die getrennten Eingänge (Knaben- und Mädchenportal) und Toiletten untergebracht.
Im Jahresbericht der städtischen Volksschulen zu Auerbach für das Schuljahr 1900/1901 ist zur Ausstattung des Schulhauses zu lesen: „Dasselbe enthält im Kellergeschoss die Hausmannswohnung, die Räume für die durch vier Dampfkessel unterhaltene Central-Niederdruckdampfheizung, eine Werkstelle, das Schüler-Douchebad, das Karzer und mehrere Vorratsräume. Das Erdgeschoss hat 12 Klassenzimmer (7:9), zwei Direktorenzimmer, ein Lehrerzimmer, ein Bibliothekszimmer, ein Lehrmittelzimmer und ein Zimmer für den Hausmeister. Im ersten Obergeschoss sind 13 Klassenzimmer, 2 Zimmer für Nadelarbeiten, ein Lehrerzimmer und ein Cabinet für Physik. Das zweite Obergeschoss enthält 15 Klassenzimmer und einen Zeichensaal mit Nebenzimmer. Über dem zweiten Obergeschoss erhebt sich im Mittelbau die Aula mit den anschließenden Combinationszimmern, während in den Flügeln je zwei Klassenzimmer eingerichtet sind. Mit dem Hauptgebäude ist eine geräumige Turnhalle durch zugebaute Übergänge verbunden, an welche sich, einen Lichthof einschließend, die Aborte in zwei Stockwerken anlehnen....”
Die Aula mit ihren bunten Bleiglasfenstern, der braunen Täfelung und der herrlichen Orgel galt in ganz Sachsen als Sehenswürdigkeit.
Was geschah in den letzen 100 Jahren
an unserer Schule?
Im Jahre 1900 besteht das Lehrerkollegium der Bürgerschule aus 33 Lehrkräften, die Schülerzahl beträgt 1.676.
Ani 9. Juli 1905, 8 Jahre nach der Einweihung, brach um 13.00 Uhr ein Brand im Mittelteil der Schule aus, der die Aula mit ihrer wertvollen Orgel, ihre Ausstattung und die Turmuhr fast völlig zerstörte.
Am Tage vor dem Brand arbeiteten Dachdecker auf dem Mittelbau, die vermutlich brennende Zündhölzer in die Gitter der Luftventilatoren geworfen hatten. Bereits im August des gleichen Jahres begann man mit den Instandsetzungsarbeiten, wobei aus Sparsamkeitsgründen lediglich eine mit Stukaturen versehene Aula, ohne Orgel entstand. Die gesparte Summe wurde für den Bau eines Feuerlöschgerätehauses verwendet. Trotz der enormen Brandschäden konnte der Unterricht am 21. August 1905 wieder aufgenommen werden, die Dacharbeiten dauerten dagegen bis zum Frühjahr 1906.
Am 22. März 1.909 verschied der langjährige Leiter des Auerbacher Schulwesens, Schuldirektor Gustav Adolf Gorges im 65. Lebensjahr an einem Herzschlag.
Am 16. September 1909 übernahm Dr. phil. Puchta die Schuldirektion.
In der Zeit von 1907 - 1912 war die Realschule im Erdgeschoss der Centralschule untergebracht.

1910 wurde während der Sommerferien mit der Erweiterung der Turnhalle begonnen, da diese nicht mehr den gesteigerten Ansprüchen entsprach. Auf Beschluss der städtischen Kollegien wurde ein Anbau auf beiden Seiten zur Doppelturnhalle geschaffen. Am. 1. März 1.911 konnte die Turnhalle wieder in Betrieb genommen werden.

Zu Beginn des Jahres 1912 wurde die Schulgemeinde Mühlgrün mit Auerbach vereinigt, die 1. Bürgerschule erhielt einen Zuwachs von 7 Lehrern und 500 Schülern.
1913 wurde ein breiter gepflasterter Fußweg zum Schulhaus hergestellt, die Korridore, Zimmer und das Schulbad neu geweißt und gemalt. Hierbei verschwanden vermutlich auch die Gemälde, die sich einst in den Gängen der Schule befanden. Die Schulbänke wurden ebenfalls neu vorgerichtet, die Lehrzimmer mit Waschstellen, Schränken und Wandtafeln ausgestattet.
Über die Jahre des I. Weltkrieges liegen leider nur wenige Aufzeichnungen vor. Aber zum Beispiel ist uns bekannt, das zwei Drittel der Lehrer in den Krieg zogen. Dies hatte eine erhöhte Klassenstärke zur Folge.
1919 begann nach Ostern der Unterricht wieder mit den üblichen friedensstarken Klassen. Im Zuge der Neuordnung des Schulwesens erfolgte die Umbenennung der 1. Bürgerschule in „Erste Volksschule”.

1933 wurde Direktor Puchta von der NSDAP, einen Monat vor seinem Eintritt in den Ruhestand, abgesetzt.

Aufgrund seiner frühesten Parteimitgliedschaft wurde Max Weigel die Schulleitung vom NSDAP-Stadtrat übergehen. Er hatte die Ziele des nationalsozialistischen Schulsystems zu verfolgen und umzusetzen. Wie bezeugt wird, verbrannte Weigel 1945 alle Akten und Chroniken unserer Goethe-Schule.
Die Verhältnisse in den Jahren 1933 bis 19.15 sind uns leider nicht ausreichend bekannt. Ehemalige Schüler berichteten uns, dass der damalige Direktor Herr Siebart gewesen sein soll. Über seine genaue Amtszeit liegen keine konkreten Daten vor. Weiterhin erfuhren wir, dass sich vor der Schule ein Luftschutzbunker befand, der bis auf den Vorplatz reichte.
Auf Kriegsende wurde unsere Schule als Aussiedlerlager genutzt. Unterricht konnte nicht mehr stattfinden und wurde nach Mühlgrün verlegt. Nur wenige Schulbücher und sonstiges Lehrmaterial war noch vorhanden, teilweise wurden nur die Schularbeiten abgeholt.
In der Schulküche wurde eine „Quäkerspeisung” hergestellt, die an Bedürftige verteilt wurde.
Im. September 1945 beginnt, unter dem Gesichtspunkt, dass ein völlig anders geartetes Schulsystem aufzubauen ist, wieder der reguläre Unterricht an den Schulen.

Mit der Neuregelung des Schulwesens, entsprechend des Gesetzes der Landesverwaltung Sachsen vom 31. Mai 1946 stand (las Lehrerkollegium vor der Aufgabe, eine völlig neue Schulform aufzubauen: demokratisch, antifaschistisch und antimilitaristisch.

Altlehrer wurden einer Entnazifizierung unterzog und viele Personen, denen Großteils der Lehrerberuf völlig fremd war, wurden als Neulehrer eingesetzt.
Zu Beginn des Jahres 1916 übernahm der 68jährige Oberlehrer Oswald Illinger die Schulleitung. Auf einer der ersten Stadtverordnetensitzungen, im Oktober 1946, wurde auf Antrag Illingers beschlossen, die Schulstraße in Gorgesstraße umzubenennen. Die „Freie Presse” vom 28. Oktober 1946 schreibt dazu: „...Damit endlich wurden die Verdienste eines Mannes gewürdigt, dem es längst gebührt hätte, der Vergessenheit entrissen zu werden. Hat Gorges doch wie kein anderer, sich um das Auerbacher Schulleben in ganz hervorragender und vorbildlicher Weise verdient gemacht....”
Nach dem Krieg befinden sich im Gebäude der 1. Volksschule u.a. auch die Oberschule, welche 12 Räume benötigte, die Berufsschule, welche 4 Zimmer beanspruchte, und die Schulküche mit 3 Räumen. Weiterhin war in einem Raum die Filmsammlung untergebracht.
1947 wurde aufgrund der Unterernährung der meisten Kinder eine Schulspeisung eingeführt. Aus der Schweiz kamen wertvolle Nährmittel für tuberkulosegefährdete Kinder. Desweiteren war täglich eine Brötchenausgabe mit warmen Kaffee (50 g, das Stück zu 5 Pfennige, inkl. Kaffee) organisiert.

Als Hilfe beim Aufbau der neuen demokratischen Schule gründete die Schulbehörde 1947 die Institution „Freunde der neuen Schule”, die sich vordringlich die Behebung von Kriegsschäden im und am Gebäude, die Beschaffung von Lehrmitteln usw. zur Aufgabe machte.

Am 23. Apri1 1918 wurde das 50jährige Bestehen des Schulgebäudes gefeiert und gleichzeitig das 50jährige Dienstjubiläum des Schulleiters Illinger im Schuldienst. Im Juni 1948 bat Schulleiter Illinger den Kreisschulrat, ihn aus seiner Funktion als Direktor zu entbinden, jedoch weiter unterrichten zu dürfen.
Am 1. Mai 1919 wurde der Bitte Illinger entsprechend der bisherige Schulleiter von Reumtengrün, Herr Gerhard Müller, zum Leiter der 1. Grundschule ernannt.
Am 28. August 1.949 erfolgte anlässlich der Gedächtnisfeier zum 200 Geburtstag Goethes die Umbenennung der 1. Volksschule in „Goethe-Schule” Der Schulpark erhielt den Nahmen „Goethepark” und am Sockel des ehemaligen Bismark-Denkmales wurde das Ehrenschild „Johann Wolfgang von Goethe” angebracht.
Im Zeitraum 1.946 bis Ende der 50er Jahre galt es, allmählich wieder eine funktionierende allgemeinbildende Schule zu schaffen. Damit untrennbar verbunden waren die Bildung und Entwicklung der Pionier und FDJ-Organisationen an den Schulen als fester Bestandteil des Schulalltages.
Stellvertretend seien hier nur einige Schwerpunkte aus dem Leben unserer Schule aufgeführt:
1.951 wurde der Stundenplan durch gesellschaftswissenschaftliche und fachliche Lehrgänge erweitert.
Im. März 1956 wurden erste Patenschaftsverträge zwischen Schulklassen und Kollektiven der örtlichen Betriebe abgeschlossen.
Ende des Schuljahres 1957/58 verließ eine Anzahl Schüler die Goetheschule, um ab 1. September 1958 die neueröffnete Übungsschule am Institut für Lehrerbildung zu besuchen. Da ebenfalls die bisher im Gebäude untergebrachte Hilfsschule nach Falkenstein verlegt wurde, trat eine spürbare Raumentlastung ein.
1958 wurde die Einführung des polytechnischen Unterrichtes an den Schulen der DDR beschlossen. Hierzu gehörten die Fächer „Produktive Arbeit” (PA) und „Einführung in die sozialistische Produktion” (ESP). Schüler unserer Schule waren während dieser Fächer u.a. im VEB WEMA Auerbach, VEB Spitzen und Wäsche Auerbach, VEB ESA u.a. tätig. Ziel dieses Unterrichts war es, den Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit in der Produktion zu geben.
Am 7. Oktober 1959 konnte das Lehrschwimmbecken in den Kellerräumen der Schule seiner Nutzung übergeben werden.
In den 60er Jahren wurden umfangreiche Rekonstruktion in den Schulen Auerbachs, beginnend mit der Rekonstruktion der Geschwister-Scholl-Oberschule, vorgenommen. Es galt, durch die Errichtung von Fachkabinetten ein wissenschaftliches Arbeiten im Unterricht zu ermöglichen.
Anfang der 70er Jahre wurde mit umfangreichen Werterhaltungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen an der Goetheschule begonnen. So erfolgte u.a. die Erneuerung der Heizungsanlage, an welches ebenfalls die Aula angeschlossen wurde. Durch den Einbau eines Speisenaufzuges von der Schulküche zur Aula wurde es möglich, diese zur Einnahme der Schulspeisung zu nutzen. Die Klassenzimmer wurden völlig neu ausgestattet und Vorbereitungszimmer für die Fachunterrichtsräume geschaffen.
Am 19. März 1.973 kam es, ausgelöst, durch Funkenflug bei Schweißarbeiten im Rahmen der umfangreichen Baumaßnahmen, zu einem Brand im Dachgeschoss der Schule. Die „Freie Presse” berichtet, in ihrer Ausgabe vom 21. März wie folgt: „... Am Montag, dem 19. März 1973, brach gegen 23.30 Uhr im Dachgeschoss der Goethe-Oberschule ein Brand aus. Feuerwehren aus Auerbach, Falkenstein, Rodewisch, Ellefeld waren zur Brandbekämpfung alarmiert. Ihrem taktischen und aufopferungsvollen Einsatz ist, es zu verdanken, dass der Brand nach einer Dreiviertelstunde unter Kontrolle gebracht werden konnte. Trotzdem ist hoher Sachschaden zu verzeichnen....”
Mit einer Schülerzahl von 1.200 - 1.300 Schülern war unsere Geotheschule die größte Schule des Altkreises Auerbach. Da man es als für leitungsmäßig günstiger erachtete, erfolgte 1.975 die Teilung der Goetheschule in zwei selbständige Schulen, die Goethe-OS I und die Goethe-OS II.
1982 wurde der Goethe-OS II der Name „Albert-Einstein-Oberschule” verliehen.
1987 wird die Aula der Goethe- und Einstein-Oberschule mit hohem finanziellem Aufwand renoviert.
1990 erfolge die Umstellung der Heizungsanlage auf Ölheizung.
Mit der Einheit Deutschlands trat erneut eine grundlegende Änderung des Schulsystems ein. Die bisherige „Erweiterte Oberschule Geschwister Scholl” konnte die Anforderungen, die an ein Gymnasium (beginnend mit der 5. Klasse) gestellt wurden schon aus räumlichen Gründen nicht erfüllen. Deshalb wurde 1991 beschlossen, die Goethe-Schule in ein vierzügiges Gymnasium umzubilden.
1992 wurde dieser Beschluss in die Realität umgesetzt. hierzu wurde die bis dahin zweigeteilte Schule wieder zusammengelegt und erhielt den Namen „Goethe-Gymnasium. Direktor des Gymnasiums war Herr Dr. Johannes Säckel. Im Gründungsjahr besuchten 850 Schüler das Gymnasium.
Weiterhin waren sechs Grundschulklassen der Goethe-Grundschule im Gebäude untergebracht, (260 Schüler).
1993 wurde das rekonstruierte Lehrschwimmbecken wieder eröffnet.
Nach Beendigung des Schaljahres 1991/95 ging Dr. Säckel in den Ruhestand und Frau Becker übernahm die Leitung der Schule.

Am 20, Januar 1996 fand der erste „Tag der offenen Tür” des Goethe-Gymnasiums statt. Interessenten wurde die Möglichkeit gegeben, sich umfassend über die Bildungsmöglichkeiten an unserer Schule zu informieren.

Ab dem Schuljahr 1997/98 wurde das Gymnasium Treuen zu einer Außenstelle des Goethe-Gymnasiums.
Bedanken möchten wir uns bei Frau Becker und Herrn Horn, ohne deren Unterstützung diese Chronik hätte sicherlich nicht entstehen können.
Sindv Kaminski
Antje Kollhoff
Nicole Borowski
Babett Seidel

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