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14.05.2012

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Peter und seine traumhafte elektronische Musik – wie ich dazu fand…

Es war im Jahre 1989, als ich (damals 16 Jahre alt) – es war noch DDR-Zeit – den damaligen Radiosender Jugendradio DT 64 eingeschalten hatte, um die Sendung „Electronics“anzuhören. Hier wurde – wenn ich mich noch recht erinnern kann – samstags um 14.03 Uhr in einer gut gestalteten Sendung elektronische Musik vorgestellt, entweder neue Produktionen oder „Oldies“ auf diesem Gebiet der Musik. Und eines Tages wurden auch Produktionen von Peter gespielt, wo ich sofort spürte (ohne diese Musik je gehört oder gar Peter gekannt zu haben…), hier ist jemand am Werk, der exakt auf gleicher Wellenlänge mit mir schwimmt … Schon damals fielen mir die grandiosen Chöre auf, die Peter bis heute spielt und für mich die grandiosesten Klänge seiner Werke sind.

In dieser Sendung wollte ich, wie auch in allen anderen, damals auf Kassetten mitschneiden. Zu meiner riesen Enttäuschung war jedoch auf dieser einen Kassette absolut nichts zu hören gewesen. Das Tonband war irreparabel beschädigt, es wurde gar nicht durch den Tonkopf magnetisiert. Ich war fix und fertig! Diese herrliche Musik war erst mal wieder verloren gegangen …

In meiner Verzweiflung schrieb ich an den Sender eine Postkarte, da ich wusste, dass von Zeit zu Zeit auch Wunschsendungen ausgestrahlt wurden – in der Hoffnung, ich würde im doppelten Sinne des Wortes Gehör finden. Und es kam so …!!!!

Bereits 4 Wochen später war es soweit. Mein Name wurde genannt mit meiner Bitte, die Musik von Peter nochmals in vollem Umfang zu spielen. Sogar meine technische Panne wurde erwähnt, die ich als Begründung für den Musikwunsch ganz klein als „Fußnote“ erwähnte, denn ich brauchte diese Musik, egal wie …

Natürlich klappte dann die Aufzeichnung beim zweiten Mal. Diese Musik stellte bis dahin alles für mich in den Schatten, was ich kannte. Völlig unbekannte Synthesizersounds und eben diese brachialen Chöre …

So vergingen zwei oder drei Jahre, ohne dass ich wusste, woher man diese Musik eigentlich bekommen konnte, sprich kaufen. Dabei kam mir ein Zufall zu Hilfe: ein mir damals bekannter Sterngucker besaß bereits CD’s von Peter, die er mir für eine gewisse Zeit auslieh. Und darin fand ich dann auch eine Firma, die sie vertrieb. Zunächst ließ ich mir einen Katalog zusenden, um erst mal einen Überblick zu bekommen, was Peter alles schon produziert hatte … ein Schmaus für meine Augen und Ohren!

So bestellte ich dann jeden Monat gleich drei CD’s am Stück, bis ich bis zum damaligen Zeitpunkt alles zusammen hatte. In der Plattenfirma erkannte man mich dann bereits an der Stimme am Telefon, der Fan aus dem „Osten“ ruft wieder an. Soweit mir Peter später einmal berichtete, drang der „Einkaufswahn“ dieses „mysteriösen“ Käufers seiner Platten auch bis zum ihm vor. Aber ich war süchtig nach dieser Musik, also war mir jedes Mittel recht, an sie zu gelangen… einmal fiel es der Plattenfirma sogar extrem schwer, noch CD’s aus Peters Anfangszeit von 1984 für mich zu organisieren. Heut bin ich zutiefst dankbar, sie haben zu können – elektronische Musikunikate aus der Moog-Ära.

Nun heute, zum Zeitpunkt der Erstellung meiner Homepage 35 Jahre alt und 15 Jahre nach meinen ersten Beschaffungen, zieren mittlerweile 39 CD’s, eine DVD und zwei Vinyl-LP’s von Peter meine Regale  – akribisch sortiert nach dem Erscheinungsjahr. Eine faszinierende Sammlung, die mir auch das technische Wachstum von Peters Musik sehr gut zeigt. Und absolute Unikate … ich hoffe, die 40 wird bald geknackt…

Als Fan von Peters Musik brauche ich sie wie die Luft zum Atmen. Sie ist ein untrennbarer Teil meines Lebens. Jede neue CD läßt mich den Zauber seiner Klangkünste neu entdecken wie im Jahre 1989 …

Wer selbst einmal in den Genuß des künstlerischen Schaffens von Peter kommen möchte, dem empfehle ich seine faszinierende Homepage.

 

Mystische Nacht zu „Brot und Spiele“ in Trier

Mit seiner Musik verzaubert Peter jedes Jahr im August in den Kaiserthermen in Trier ein grosses Ereignis: die „Mystische Nacht“, die im Rahmen des Spektakels „Brot und Spiele“ stattfindet. Durch ausgefeilte Licht- und Klanginstallation entführt Peter den Besucher auf eine Reise in längst vergangene Zeiten… wie ich finde, absolut sehenswert!!

Video zu Mystischer Nacht in Trier: