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Eine besondere Faszination in meiner Tätigkeit als Amateurastronom übt auf mich die Fotografie astronomischer Objekte aus. Waren es früher mühevoll auf Film gewonnene Aufnahmen, so hat heute die Digitalfotografie den Film weitgehend als Lichtempfänger verdrängt. Webcams, Firewirekameras sowie digitale Spiegelreflexkameras ermöglichen heute selbst dem Amateur Details abzubilden, welche früher selbst den besten und größten Profisternwarten mit Meterspiegeln nicht möglich waren.
Das Prinzip bei der Planetenfotografie mittels Webcams oder Firewirekameras besteht darin, aus vielen hundert am Teleskop gewonnen Einzelbildern die besten mit geeigneter Software herauszusortieren und zu einem Summenbild zu addieren (oder zu mitteln). Der „Clou“ liegt dabei darin, der Luftunruhe, dem sogenanntem Seeing, ein Schnippchen zu schlagen und es gewissermaßen einzufrieren. Natürlich spielt dieser Faktor schon bei der Aufnahme eine ganz entscheidende Rolle, ebenso die Höhe des Objektes über dem Horizont.
Derzeit steht mir eine Webcam von Philips, die legendäre „ToUCam Pro II“ für meine Aufnahmen zur Verfügung. Diese Webcam besitzt einen echten CCD mit 640 x 480 Pixeln, welcher sehr rauscharm ist. Es ist hierbei unbedingt erforderlich, einen Infrarotsperrfilter vor den Chip zu plazieren, da selbiger sehr wärmelichtempfindlich ist und die Aufnahmen überbelichten würde.
Einige meiner so gewonnen Bilder könnt Ihr links in den einzelnen Objektkategorien bestaunen… Viel Spaß!!
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