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Moin, moin! Bericht 15. Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ |
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Geschrieben von: Ulf Firke
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Sonntag, den 30. August 2009 um 16:41 Uhr |
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„Moin, moin!“ skandieren 700 gutgelaunte Kinder und Jugendliche am 2. Abend von Deutschlands und Europas größtem Schulmusikfest in Hamburgs Rockschuppen „Die Fabrik“, einer urigen Location. Der Verband Deutscher Schulmusiker e.V. hatte diesmal in Deutschlands Stadt mit dem größten Überseehafen geladen. Dazu muss man norddeutsche Grußformeln draufhaben, denn unter dem Motto „Hamburg – Ohr zur Welt“ wurde das maritime Flair der Hafenanlagen, der Speicherstadt, der festlich illuminierten Touristenschiffe auf Elbe und Alster und des Hafenmuseums weidlich genutzt. Dabei ging es laut Motto den Organisatoren darum, internationale Sounds in Hamburg zu präsentieren.
19 Ensembles aus Deutschland und Lettland boten eine gelungene Mischung aus unterschiedlichsten Handschriften von Musik in der Schule: besonders spektakulär wirkte die AG Neue Musik des Leininger-Gymnasium Grünstadt unter Silke Egeler-Wittmann, die auch den diesjährigen Kompositionspreis der Jury für ihre Performance zum Thema „Hafen Hamburg – Ohr zur Welt“ im Kopfbauschuppen des Hafenmuseums erhielt. Frisch drauflos musiziert haben die beiden lettischen Gast-Ensembles: das sinfonische Blasorchester „Auseklitis“ der 6. Mittelschule in Riga überzeugte mit spritzigen Arrangements von Musicalhits und Big-Band-Standards. Mit dem Mädchenchor „Spigo“ der 4. Mittelschule Jelgava unter der Leitung von Liga Celma war einer der großartigen baltischen Chöre zu erleben, die weltweit immer wieder für Bewunderung sorgen: beim 3. Begegnungskonzert in der prächtigen neobarocken Laeizhalle umrahmte die Gruppe die Verleihung des „Inventio 2009“ auf wahrhaft brillante Art und Weise. Der „Inventio“ übrigens ist ein Preis, den die führenden Köpfe der deutschen Schulmusik und Musikdidaktik an Personen und Institutionen verleihen, die sich in besonderer Weise für die gedeihliche Entwicklung der Kinder- und Jugendmusik in Bildungseinrichtungen bemühen.
Die beiden sächsischen Gruppen haben im Reigen der deutschen Schulmusikensembles gute Figur gemacht. Frau Ingrid Schüffel leitet das Tanzstudio der 12. Grundschule Dresden und brachte mit ihren stilsicheren Choreografien aus 4 Jahrhunderten eine interessante Farbe in das Konzertgeschehen. Auch „Hakuna Matata“, Frank Martins verdienstvolles Trommelprojekt der Sonnenhof-Förderschule Auerbach/Vogtland beeindruckte einmal mehr die Teilnehmer der 15. Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ in Deutschlands „freundlichster Hafenstadt“ – einer der gelungensten Begegnungen der letzten Jahre!
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