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"Lust auf Musik!" hat zum vierten Mal erfolgreich stattgefunden Drucken E-Mail
Geschrieben von: Georg Biegholdt   
Dienstag, den 02. März 2010 um 17:51 Uhr

Seit 2004 findet im Zweijahresrhythmus der Regionalkongress für Musikpädagogik „Lust auf Musik!“ jeweils im Frühjahr abwechselnd an den Musikhochschulen in Leipzig und Dresden statt. In diesem Jahr war wieder die  Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Gastgeber und zwei Tage schallten die Klänge von Gesang, Body-Percussion, Klavier, Trommeln usw. durch das Haus. Rund 200 MusiklehrerInnen, LehramtsanwärterInnen und Schulmusikstudierende (darunter 22 ReferentInnen) aus Sachsen, 10 weiteren Bundesländern und Österreich erprobten in insgesamt 35 Einzelveranstaltungen moderne Unterrichtsideen und neues Liedgut vom fröhlichen Hit für Schulanfänger bis zu anspruchsvollem mehrstimmigen Pop und Gospel und sammelten Anregungen für die Gestaltung eines anspruchsvollen Musikunterrichtes, in dem der Umgang und die Erfahrung des Schülers mit Musik und die Erweiterung seiner musikalischen Kompetenz im Mittelpunkt stehen.

 

„Das beste Argument für Musikunterricht in der Schule ist guter Musikunterricht“, sagte angesichts der in manchen Teilen Deutschlands verbreiteten Ideen zur mehr oder weniger offensichtlichen Beschneidung oder gar Abschaffung des Musikunterrichtes der Landesvorsitzende des Arbeitskreises für Schulmusik (AfS), welcher den Regionalkongress federführend vorbereitete. Kooperationspartner war der Verband deutscher Schulmusiker (VDS), dessen Landesvorsitzender Michael Liebscher eindringlich davor warnte, Musik zugunsten eines Großfaches Ästhetik aus der Stundentafel zu streichen.

Musikunterricht nach der neuen sächsischen Lehrplangeneration ist in allen Schularten nur von ausgebildeten und stetig fortgebildeten Lehrerinnen und Lehrern gut zu leisten. Die Workshops der Regionalkongresse leisten dazu einen mittlerweile nicht mehr wegzudenkenden Beitrag. Themen waren u.a. die Gestaltung von Musicals in der Grundschule, Tanz in vielfältigen Varianten von der Improvisation bis zur fertigen Choreographie, der handelnde Umgang mit klassischer Musik, die Kinderstimme und ihre Entwicklung und Pflege, der Einsatz von Instrumenten vom Klangholz bis zur Bandausstattung, Musik ohne Noten oder Spiele in der Musik. Neue Literatur für den Unterricht wurde ebenfalls vorgestellt. Die Referenten kamen zum Teil aus Sachsen, zum Teil aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich. Sie sind selbst als Lehrer tätig, als Herausgeber von Zeitschriften oder als Autoren von Schulbüchern.

Wichtige Partner bei der Vorbereitung von „Lust auf Musik!“ sind mehrere Schulbuchverlage, die mit ihren Publikationen die Entwicklung des Musikunterrichtes begleiten und fördern. Ihnen, dem Organisationsteam, den Referenten und Teilnehmern ist für einen erfolgreichen und harmonischen Kongress zu danken, der – mittlerweile traditionsgemäß – seine Wiederauflage in zwei Jahren in Leipzig erleben wird.

Und das war alles dabei:

Richard Filz: Warm Up - Und loooos!
Ein kleiner Rhythmus zwischendurch, eine Kleinigkeit für eine Auf­führung, eine Herausforderung für Geschicklichkeit und Konzentration oder ein schneller Rhythmusspaß: Dieses Warm Up  machte wach, brachte gute Laune und bot vielseitig einsetzbare Rhythmus-Kleinigkeiten!

Georg Biegholdt & Michael Liebscher: Eröffnung (Landesvorsitzende von AfS & VDS)

Axel Schmidt: „Klick! Musik“ 1/2 und 3/4 – Arbeiten in Sequenzen im jahrgangs­übergreifenden Musikunterricht in Grund- und Förderschulen
Anhand ausgewählter Sequenzen aus „Klick! Musik“ wurde aufgezeigt, wie die musikalischen Aktionsformen Singen, Musizieren, Tanzen und Bewegen eingesetzt werden können, um die musikalischen Inhalte erfassbar zu machen, die Selbständigkeit zu fördern und auch den Anforderungen in jahrgangsgemischten Klassen zu entsprechen.
Eine Präsentation des Cornelsen Verlages (Volk & Wissen)

Elke Liebrenz: Von der Grundidee bis zum Schlussapplaus… - Musicals im Kinderchor (Weihnachten und Schulanfang)
Dieser Workshop richtete sich an TeilnehmerInnen, die sich für die Erarbeitung von Musicalprojekten im Kinderchor interessieren.
Den TeilnehmerInnen wurden Möglichkeiten für die Planung, Realisie­rung und Ausgestaltung von Musicals aufgezeigt. Die Ideen entstanden aus der Praxis und beinhalteten eine gute Mischung aus Handlungs­orientiertheit, musikpraktischer Tätigkeit sowie der Förderung sozialer Kompetenzen. Die TeilnehmerInnen wurden selbst gestalterisch tätig.

Hans Joachim Scheurlen: Ohne Rhythmus geht es nicht!
Jede Lehrkraft weiß um die Notwendigkeit fundierter rhythmischer Erziehung, die weit über die rein musikalischen Belange hinausreichen kann. Aber wie sieht es in der täglichen Praxis aus? Mit ein paar sporadisch durchgeführten Klatschübungen als Lückenfüller ist es sicher nicht getan. Die Veranstaltung zeigte praktikable Wege auf, wie ausgehend von elementaren rhythmischen Spielen zu anspruchsvolleren Aufgabenstellungen fortgeschritten werden kann.
Mit freundlicher Unterstützung des Mildenberger Verlages

Bettina Wallroth: Tänze, nicht nur zum Tanzen
In dem Workshop wurden Musikstücke von Klassik bis Folklore angeboten, zu denen nicht nur getanzt, sondern auch mit Instrumenten gespielt oder gesungen wurde. Neben der Tanzmethodik stand somit auch der handlungsorientierte Umgang im Mittelpunkt.

Georg Maas: Mit dem neuen „Dreiklang“: Musik erleben, verstehen und anwenden
Musik aktiv lernen: Handlungsorientierte Methoden für einen abwechslungsreichen Musikunterricht, exemplarisch aufgezeigt am neuen Schülerbuch "Dreiklang 5/6". An praktischen Beispielen aus den Bereichen Singen, Musizieren, Tanzen und Musikhören wurde die Vielfalt des inhaltlichen und methodischen Umgangs mit Musik im Unterricht vorgestellt, wie er in dem neu erarbeiteten "Dreiklang" und seinen Begleitmaterialien zu finden ist.
Eine Präsentation des Cornelsen Verlages (Volk & Wissen)

Markus Detterbeck: Into the Groove - Pop und Gospel im Chor
In der Arbeit mit (Schul-)Chören stellt sich immer wieder die Frage, wie man Sprache, Ausdruck, Rhythmik und letztlich auch die Präsentation auf der Bühne so gestalten kann, dass der Song am Ende wirkungsvoll gesungen wird und richtig abgeht…
Im Workshop sind wir anhand ausgewählter Beispiele aus den Bereichen Pop/Rock, Jazz und Gospel dieser Frage nachgegangen. So ging es um Themen wie Groove, Timing, Artikulation, Stimmklang, aber auch Bühnenpräsenz. Zusätzlich gab es viele Tipps und Tricks zu stilgetreuen, aber auch ausgefallenen Probentechniken.
Die exemplarisch erarbeiteten Sätze aus dem Bereich Pop, Rock, Jazz, und Ethno boten unterschiedliche Anforderungen, sind aber leicht umzusetzen und klingen außerdem gut. Um dem Problem mangelnder Männerstimmen zu begegnen, waren einige der Arrangements so gewählt, dass sie mit nur einer Männerstimme oder ostinaten Stimmen flexibel besetzbar sind.
Mit freundlicher Unterstützung des Helbling Verlages

Rainer Lautenbach: Charts am Klavier begleiten
Die TeilnehmerInnen erarbeiteten Begleitpatterns für moderne Poptitel. Zwischen den Gruppenphasen konnte in getrennten Räumen geübt werden.

Alexandra Haubner: Klassische Musik mit Kindern erleben
Am Beispiel des Prelude zu M.A. Charpentiers „Te Deum“ und der Polonaise aus P. Tschaikowskis Oper Eugen Onegin wurden verschiedene handlungsorientierte Methoden vorgestellt und gemeinsam erprobt, mit deren Hilfe es gelingt, Kindern Orchestermusik aus verschiedenen Jahrhunderten erfahrbar zu machen. Durch die eigene aktive Gestaltung eröffnen sich neue  Zugänge zu Musikstücken, die den Kindern aus dem Alltag meist eher fremd sind.

Sonja Hoffmann: Gold in der Kehle - Wie Grundschulkinder ihre Stimme entdecken
Singen ist für unsere heutigen Kinder nicht mehr selbstverständlich - das Angebot der Massenmedien hat dieses ursprüngliche Bedürfnis längst abgelöst. Aber auch der Gebrauch der Sprechstimme droht zu verkümmern.
Der Kurs vermittelte anhand zahlreicher Übungsbeispiele, wie Kinder im Grundschulalter die Scheu vor dem Singen verlieren können und Freude am Gebrauch ihrer eigenen Stimme entwickeln.
Theoretische Grundlagen untermauerten die Notwendigkeit einer planmäßigen Entwicklung der Kinderstimmen.

Bettina Wallroth: Tanzvielfalt
In diesem Workshop tanzten wir Tänze unterschiedlicher Musikstile. Vom einfachen Mitmachtanz kommen wir über die methodische Reihe zum Originaltanz.


Richard Filz: „Rhythmus für Kids“ - Eine spielerische Entdeckungsreise mit allen Sinnen
Die Schulung der musikalischen Wahrnehmungs-, Erlebnis-, Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit stand im Zentrum dieses Workshops. Dabei halfen Imitationsspiele die rhythmischen Sinne zu schärfen und Puls und Metrum auf den eigenen Körper zu übertragen. Klatschend, sich bewegend und dichtend wurden Taktarten entdeckt und die Koordination von Körper und Geist stimuliert. Kreative Trommelspiele verbesserten die Rechts-Link-Differenzierung und Motorik. Nicht zuletzt stellte Richard Filz viele lustige Sprechstücke und sog. Rhythmicals vor, um die erlernten Fähigkeiten zu festigen und bei jedem Schulkonzert ein kleines Highlight parat zu haben.
Eine Präsentation der Universal Edition

Markus Detterbeck: Black Music - Afroamerikanische Musik und ihre Wurzeln
Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert wurden über 14 Millionen Afrikaner in die Neue Welt verschleppt. Dieser unfreiwillige Kulturtransfer hat bis heute Spuren hinterlassen, die in der Musik besonders deutlich sind: Das Zusammentreffen afrikanischer und europäischer Kulturtraditionen in der Neuen Welt war die Voraussetzung dafür, dass afroamerikanische Musik im 20. Jahrhundert zur musikalischen Weltsprache wurde. Der Workshop verfolgte anhand ausgewählter Beispiele den jahrhundertlangen Kulturexport, der mit dem Sklavenhandel verbunden war. Dazu gab es vielfältige Praxismaterialien, die Ansatzpunkte für eine spannende Spurensuche nach den Wurzeln von Blues, Jazz, Son, Samba oder Rap bieten.
Mit freundlicher Unterstützung des Helbling Verlages

Singen für alle mit Markus Detterbeck: Stimme bewegt! - Impulse für eine lustvolle Stimmarbeit in der Klasse oder in  Schul- bzw. Jugendchören
Hier ging es um Singen mit neuer Lust, um zeitgemäße und nachhaltige Schul- und Jugendchorarbeit und um vokales Klassenmusizieren. Exemplarisch wurden anhand ausgewählter Lieder, Kanons, spielerischer Warm-ups und einfach umzusetzender Chorstücke Erarbeitungs- und Umsetzungsmöglichkeiten praktisch erprobt, die neue Zugangsmöglichkeiten im Umgang mit der Stimme im gemeinsamen Musizieren in Klasse und Chor bieten.
Ein wichtiges Werkszeug ist dabei die Verbindung von Stimme-Bewegung und Körper: Schaffen wir eine ganzheitliche Verbindung dieser Bereiche, profitiert davon gleichermaßen die Gestaltung eines Songs oder Chorstückes und die Qualität des Gesangs. Im Vordergrund standen die Vermittlung von Freude und Spaß am gemeinsamen Singen und Bewegen.

Maria Stülpner: ORFF-Orchester - Interpretation verschiedener klassicher Werke mit dem ORFF-Instrumentarium
Inhalte des Lurses waren: Kennenlernen klassicher Werke durch aktives Auseinandersetzen im prakischen Tun. Einsetzen und Anwendug des ORFF-Instrumentariums. Musizieren unter Anleitung des Dirigenten. Entwicklung des Rhythmusgefühls, Freude am gemeinsamen Spiel. Neugier wecken für Musik großer Komponisten.

Hans Joachim Scheurlen: Thema Lied – Liedmethodik
Lied und Singen sind nach wie vor zentrale und unverzichtbare Inhalte eines fundierten Musikunterrichts in der Grundschule. Um auch bei schon länger in der Praxis stehenden Lehrkräften Freude und Begeisterung am Fach Musik zu erhalten oder wieder aufzufrischen, bedarf es von Zeit zu Zeit des Auftankens. Die Vermittlung von plausiblen und leicht umzusetzenden Unterrichtsideen für die Praxis des Musikunterrichts, insbesondere auch für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte, war das Anliegen der Veranstaltung.
Mit freundlicher Unterstützung des Mildenberger Verlages

Andrea Spengler: Tanzen und Bewegen - Musik erleben und verstehen durch einen ganzheitlichen und bewegungsorientierten Ansatz
In dieser Veranstaltung wurden verschiedene Tänze aus der Grundschulzeitschrift „PaMina“ und Bewegungslieder aus dem Liederbuch „Sim-Sala-Sing“ vorgestellt und gemeinsam praktiziert. Dabei wird besonderer Wert auf den aktiven, freudvollen und erlebnisorientierten Umgang mit den Inhalten gelegt. Tanzbeschreibungen sind oft abstrakt - Bewegungsanleitungen werden hier vermittelt und mit Tipps und Tricks zur methodischen Vorgehensweise angereichert, so dass selbst komplexere Tänze auch durch fachfremd Unterrichtende leicht vermittelbar sind.
Eine Präsentation des Helbling Verlages

Jürgen Terhag: Warmups im Musikunterricht - Spielerische Übungen mit Musik
Der Kurs lud ein zum fantasievollen und spielerischen Musizieren in Gruppen; er war nicht nur für das Klassenmusizieren im Musikunterricht einsetzbar, sondern auch für die außerschulische Arbeit, für Ferienfreizeiten und  nicht zuletzt in der Aus- und Fortbildung für alle diese Praxisfelder. Die Aufwärm-Situationen wurden vorgestellt, praktisch erprobt und variiert.

Beatrice Kuntzsch: Tanzen ohne vorzutanzen !? - Mit Poptanz-Bausteinen zur individuellen Choreographie
Tanzen im Musikunterricht? Na klar! Aber muss der Lehrer immer alles vortanzen? Anhand graphisch aufgearbeiteter Tanzbausteine entstehen individuelle Choreographien zu aktuellen oder zeitlosen Hits populärer Musik. Arbeitsmaterial dieser Art ermöglicht Schülern selbstorganisiertes Lernen und entlastet somit auch den Lehrer.

Almuth Schulz (Grimmer): Von Latin-Pop bis Bossa Nova - Liedbegleitung am Klavier
Lieder wie Un poquito cantas, Pata Pata, Guantanamera mit gängigen Piano-Patterns begleiten lernen; das Spielen nach Akkordsymbolen üben und erweitern; II-V-I-Verbindungen  kennen- und spielen lernen; Bossa-Klassiker (Summer Samba, Girl from Ipanema, …)


Friedrich Neumann: Klassik – hören, erleben, selber machen
„Klassische Musik“ kann auch Kindern in der Grundschule Spaß machen. Hier ging es um Inhalte und Methoden, mit Kindern Klassik zu erfahren. Intensivierung der Hörwahrnehmung durch Eigenaktivität, Formabläufe erkennen, Grundrhythmen und Taktarten wahrnehmen, Kompositorische Intentionen ansatzweise verstehen.
Ausdrücklich angesprochen waren auch fachfremd unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer.

Georg Biegholdt: Vom musikalischen Aktionismus zu kontinuierlichem Musiklernen
„Der neue Musikus“ bietet einen Lehrgang an, bei dem die Schüler Freude an der Musik und ihrem musikalischen Tun haben und gleichzeitig stetig ihr Können erweitern und dies auch freudvoll wahrnehmen. Unterrichtssequenzen wurden gemeinsam erprobt.
Eine Präsentation des Cornelsen Verlages (Volk & Wissen)

Maik Oyen: Rappen, Reimen, Rhythmisieren - Von der Alltagssprache zur Kunstform.!?
Die Teilnehmer erlebten, wie aus Sprache, Rhythmus und Bewegung Liedtexte und einfache Songs entstehen. Das Experimentieren mit der Stimme und Aufspüren von Sprachrhythmen war ebenso Schwerpunkt wie der Einsatz von Boomwhackern und das Erfinden einfacher Begleitformen.


Bettina Neumann (Ohligschläger): Tanzt den Mambo - Vergleich von Mambo und Nu-Mambo
Der Sommerhit "The Boy Does Nothing"  von Alesha Dixon war Grundlage für einen Poptanz mit Mambo-Charakter. Wir lernten eine an das Video angelehnte Choreografie für die Klassenstufen 3-6 und verglichen diese mit dem Mambo No 5 von Lou Bega.

Martin Herrmann: Trommelspaß - Noten und Rhythmen kinder- und lehrerleicht
Der „Tommelspaß“ ist eine Unterrichtsmethode, um handlungsorientiert das Lesen von Notenwerten zu erlenen. Ganz nebenbei lernten die Teilnehmer eigene Rhythmen zu erfinden, um  Liedbegleitungen zu arrangieren. Erprobt für Kinder ab dem 7. Lebensjahr.
Eine Präsentation des Mildenberger Verlages

Richard Filz: “Rhyth:MIX 2” - The Beat goes on! - Bodygrooves • Beatboxing • Raps
Neue Spiele, Übungen, Stücke und Rhythmustexte fürs rhythmische Klassenmusizieren standen im Mittelpunkt des groovigen Workshops ohne Instrumente. Die abwechslungsreichen Zutaten waren Body Percussion, Beatboxing, Rap und Gumboot Dance. Aktiv lernten die TeilnehmerInnen Begleitmodelle zur Rap- und Songbegleitung kennen, Rhythmus spielerisch und cool zu vermitteln und wie mit Übungen und Spielen Teamgeist und Klassengemeinschaft gefördert werden können. Zusätzlich gab es zahlreiche Tipps, wie aus der Klasse ein peppiges Rhythmusensemble wird.
Eine Präsentation des Helbling Verlages

Heiko Vogel & Beatrice Kuntzsch: Hin zur Band - Einstieg in das Bandspiel in der Klasse
Schüler musizieren im Musikunterricht in kleinen Bands und präsentieren ihre Ergebnisse so selbstverständlich wie einen Liedvortrag - ein schöner Gedanke. Hier konnte man es selbst ausprobieren und Tipps erhalten, wie dies selbstverständliche Realität werden kann. Gerade wenn man selbst kaum Banderfahrung hatte, konnte man diese im Kurs sammeln. Beispiele und Materialien für die eigene Arbeit rundeten den Kurs ab.

Almuth Schulz (Grimmer): Keine Angst vor dem Klavier - Einfache Liedbegleitung
Auch mit wenig Klaviervorkenntnissen ist es möglich, Kinderlieder und Lieder aus der internationalen Folklore zu begleiten. Wir spielten nach Akkordsymbolen und ohne Noten und lernten Begleitmuster (Patterns) kennen.

Beatrice Kuntzsch: Bewegungsimprovisation? Nichts leichter als das! - Einfach improvisieren für alle
Ehrfurchtsvoll (über)liest vielleicht so mancher den Lehrplanbegriff „Bewegungsimprovisation“. Dabei ist Improvisation etwas, was man nahezu ohne Vorkenntnisse umsetzen kann. Im Workshop wurden Herangehensweisen für unterschiedliche Niveaustufen vorgestellt und erprobt. Von Übungen mit improvisatorischem Charakter über Bewegungs- und Tanzimprovisation bis hin zum Ausdruckstanz wurden so Anregungen für erfolgreiche Unterrichtsarbeit gegeben.

Heiko Vogel: Interaktive Whiteboards im Musikunterricht -Kreide war Gestern
Interaktive Tafeln setzen sich langsam auch in Deutschland durch. Zeitschriften, wie das mip-journal, bieten Materialien, aber auch im Internet sind Materialien verfügbar. Welches Potential bieten diese Tafeln für den Musikunterricht? Was sollte man beachten, wie geht man mit ihnen um? Der Kurs gab einen Einblick rund um den Umgang mit dieser Technik.


Andrea Spengler & Elke Liebrenz: Eine Tanzreise durch die Jahrhunderte
Vom Mittelalter ausgehend bis hin zur Poptanzchoreografie wurden die Jahrhunderte gemeinsam "durchtanzt". Die praxiserprobten Tänze waren in einem Handout zusammengefasst, das die unmittelbare Übertragung in die Praxis ermöglicht.

Friedrich Neumann: Musik ohne Noten - Musizieren ohne Aufwand mit "musik live“
Zum Musizieren standen nichts weiter als der eigene Körper und die Gegenstände im Raum zur Verfügung. Gemeinsam wurden mit Hilfe von Bodypercussion, Object-Percussion (Alltagsgegenstände) und Nonsense-Versen kleine Performances entwickelt. Ideal für Vertretungsstunden und die kleine Auflockerung zwischendurch.
Eine Präsentation des Klett Verlages

Wolfgang Junge: Spiele mit Musik
Spielen macht Spaß, wer hat das nicht schon selbst erlebt!
In diesem Kurs wurden verschiedene Spiele für den Musikunterricht mit unterschiedlichen Zielsetzungen praktisch erprobt. Ziele der Spiele: Förderung der Wahrnehmungskapazität, Sensibilisierungsübungen, Schulung des selektiven Hörens, Umsetzen von musikalischen Parametern, Improvisation mit Instrumenten, Förderung des Zusammenspiels mit Instrumenten, Instrumente am Klang erkennen, Förderung der Umsetzung von Musik in Bewegung, Umgang mit der Stimme usw.
Mit freundlicher Unterstützung des Helbling Verlages

Jürgen Terhag: Cool Down

 

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