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11. Symposium für Schulmusik erfolgreich gelaufen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Georg Biegholdt   
Mittwoch, den 23. September 2009 um 19:45 Uhr

Für zwei Tage wieder Herr auf Schloss Siebeneichen: Henno Kröber eröffnet am 13.11.09 um 10.00 Uhr vor über 100 Teilnehmern das 11. Symposium für Schulmusik unter dem Titel "Originale stimmen - originale Stimmen".

Fortbildungszentrum

 

Einen aktiv-musikalischen Einstieg gestaltete Ulrich Moritz aus Berlin unter dem Titel "Rhythm is it!".

Anschließend sprach Marion Flemming von der GEMA über das Urheberrecht und seine Auswirkungen auf die Schule. Deutlich wurde, dass es für die Arbeit in der Schule einige Freiheiten gibt, und dass gerade für die schulische Aufführungspraxis sehr preiswerte Sonderverträge bestehen. Auf der Internetseite der GEMA kann man dazu mehr lesen.

Im Anschluss stellten sich die Referenten der Workshops am Nachmittag vor.

1. Workshoprunde

Von der Grundidee bis zum Schlussapplaus Wie von Elke Liebrenz gewohnt, engagiert sie sich sehr für die Thematik der Musicals für Klasse 1 bis 4. Ihre Kurse sind abwechslungsreich, voller Ideen und praxisbezogen. Mit vielfältigen Tipps zeigt sie, wie auch weniger erfahrene Kollegen erfolgreich Schulprogramme gestalten können. Da ich schon viele Jahre Leiterin einer Theatergruppe bin, greife ich gern ihre Hinweise auf, bearbeite ihre Theaterstücke für unsere Schule und habe so auch in diesem Workshop wieder viele Anregungen gefunden. Natürlich lassen sich ihre Ideen auch gut in den Musikunterricht einbringen. Meiner Meinung nach hat sie vielen Teilnehmern dieses Kurses viele Anregungen vermitteln können.
Margit Paul

Der Körper als Ausdrucksmittel an der Schnittstelle von Tanz und Theater Einen anregenden Tanz- und Theaterworkshop konnte man bei Manuela Richter erleben. Das Thema machte neugierig und versprach, Koordination, Reaktion und Bühnenpräsenz zu trainieren und bot somit eine Alternative zu anderen Tanzworkshops. Bereits die warm ups brachten neben dem Spaßfaktor auch zahlreiche Ideen mit sich, die sicher so mancher gleich in Gedanken mit seinen Schülern ausprobiert hat. Auch die gemeinsam erarbeitete Choreographie und vor allem der Weg zu dieser waren voller leicht variierbarer und effektvoll einsetzbarer Ideen. Egal ob für  Tanz im Unterricht oder Theater als Kurs – dieser Workshop war eine Fundgrube neuer Ideen jenseits bloßer Schrittimitationen.
Beatrice Kuntzsch

Tanzen nonstop! - vielseitig seitens der Tanzangebote - moderne Tänze gezeigt (u.a. eigene Choreographien) - etwas weniger an Tänzen, aber dafür ausführlicher in Umsetzung (Wie mit Kindern? - Methodik) wäre mir persönlich lieber gewesen - nette Referenten - gutes "Zusammenspiel" - Tänze sind  eine Bereicherung für den Musikunterricht, da auch aktuelle Popsongs (z.B. Haus am See) verwendet wurden

Silke Reiher

Rhythm is it - mit Rhythmus spielen und lernen mit Ulrich Moritz „Ich und der Stuhl“ -  daraus kann man einen fetzigen Rhythmus machen, ihn als Kanon spielen oder gar in ein Rhythmical verwandeln? Geht nicht? Geht doch!
Bei Ulrich Moritz geht alles, auch das aktuelle Mittagessen wird in Rhythmus umgesetzt. „Schwei-ne-bra-ten und Kar-toffeln“ in einen 4/4 Takt gepresst macht sich gut als Zwischenspiel in einem Kreisrhythmus, in dem man ohnehin auf verschiedene Art und Weise die Oberschenkel seiner rechten und linken Nachbarn einbezieht!
Instrumente? - braucht man nicht, nur ein paar Bewegungen, rhythmisches Gefühl und pfiffige Ideen, das bewies dieser Workshop auf das Beste.
So gelang es Ulrich Moritz in kürzester Zeit Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmer zu zaubern, aber auch herzhafte Lacher waren nicht selten. Ich denke, es hat uns Musiklehrern wieder viel Motivation gegeben, dass unser Unterricht durch solch kleine Dinge belebt wird und Musik bzw. Rhythmus eine Unmenge Spaß machen kann.
Antje Hammermeister

Bei diesem Workshop wurde deutlich, wie mit scheinbar einfachen rhythmischen Mustern improvisiert werden kann und Kanons mit verschiedenen Variationsmöglichkeiten beim Einteilen der einzelnen Gruppen gespielt werden können.
Die vorgestellten Stücke und Übungen sind gut geeignet für Schüler der Klassenstufen 5, 6, 7 und ich werde sie sicher in einer meiner nächsten Stunden einbeziehen.
Gabi Nickel

Jazzbegleitung am Piano mit David Ganzarov Auf den ersten Blick hätte man nicht gleich vermuten können, was sich hinter diesem netten, freundlichen Mann von nicht allzu großem Wuchs verbergen könnte. Zu Beginn spielte er uns fünf Kursteilnehmern einfach mal so ein Stück Jazz vor. Es entpuppte sich nach und nach als ein brillantes Tastenfeuerwerk mit ungehörten Jazz-Akkorden, rasend schnellen, aber lockeren Läufen und besinnlichen Stellen. Wir waren zugleich begeistert, aber auch fast schon schockiert, weil wir sofort den riesigen Abstand von seinem Können zu unserem Können begriffen. Aber er fragte uns anschließend, was wir gerne von ihm gezeigt haben möchten. So hörten wir, was man aus der Melodie "Freude schöner Götterfunken" im Jazz-Style alles herausholen konnte - wieder ein brillantes Stück, was unter seinen  Fingern improvisierend entstand. Er zeigte uns dann noch, wie man eine Bassstimme im Jazz spielen sollte (eben als Zupfbass empfinden), welche Akkordkombinationen man verwenden kann und wie man mit Jazz-Skalen und Umspielungen improvisieren kann. Es ging fast rein praktisch zu - wir standen um das Klavier, spielten ab und zu selbst (er korrigierte sanft) - und trotzdem erahnten wir einiges von dem Geist, der hinter seinem Spiel steckt. Es war ein faszinierender Workshop.
Als er am Abend ein Jazz-Konzert im Theater Meißen gab (Classic meets Jazz), konnten wir eigentlich nicht mehr begreifen, dass wir von diesem Mann unterrichtet worden sind - eine Sternstunde für fünf Kursteilnehmer.
Klaus-Dieter Patzig

Keine Angst vor neuer Musik (noch kein Beitrag)

Plenum

Klazz - Gemeinsamkeiten von Klassik und Jazz (noch kein Beitrag)

Foto: Henno Kröber

Konzert der Extraklasse mit den Klazz Brothers im Theater Meißen (noch kein Beitrag)

Fotos: Anja Schmidt

EinSTIMMung in den Tag mit Markus Detterbeck Ganz besonders gefallen haben mir die „tierischen“ Einsingeübungen bei der Auftaktveranstaltung am Samstag.
Gabi Nickel

Musikalische Projekte mit Kooperationspartnern Thomas Manz und Matthias Hain stellten ein anspruchsvolles Projekt der Dresdener Philharmonie vor, junge Konzertbesucher für Klassik zu interessieren. Dass die Diagramme der interessanten Kleinstudie zu Konzert- und Musikverhalten nicht immer richtig interpretiert wurden, manche Idee noch weiterentwickelt werden kann und es auch fraglich ist, ob es ein modisch angehauchter Titel wie "Freaquenzy" sein muss schmälert nicht die Ambitioniertheit, mit der das Problem angegangen wird. Es sind dem Projekt weitere gute Entwicklung und Erfolg zu wünschen.
Georg Biegholdt

2. Workshoprunde

Umgang mit neuen Stücken - ungerade Takte - Singen in der Klasse und im Chor hieß der Workshop mit Gunther Berger, der einige Tipps aus seiner langjährigen Tätigkeit als Chorleiter an uns weitergeben wollte. Beim Warm up mit Metronom war ein temporeiches rhythmisches Feuerwerk zu absolvieren. Ist das Metronom ein unabdingbarer Begleiter für jeden Chor? Für das Einsingen unbedingt. Berger unterlegte dies mit  rhythmischen Spielereien präzise und witzig. Und auf die richtige Betonung kommt es an. Muss es dubing- dubang oder doch dubing- dubang heißen, um der musikalischen Idee eines Liedes zu entsprechen? Die feinen kleinen Unterschiede konnten wir durch die einfühlsame musikalische Sprache Bergers deutlich nachempfinden. Spaß, Leichtigkeit und gute Laune gehören beim Chorsingen mit Gunther Berger ebenfalls dazu.  So hatten wir alle am Ende des Workshops ein Lächeln auf den Lippen.
Nur für die Lieder mit ungeraden Takten blieb wenig Zeit. Damit hätte man noch einen zweiten Workshop füllen können. Vielleicht im nächsten Jahr.
Christiane Hein

Cajon innerhalb des Klassenmusizierens Der Workshop von Axel Schüler war Klasse,  zumal man schnell mal wieder die eigenen rhythmischen „Engpässe“ aufgezeigt bekam. Verschiedene Rhythmen und Pattern unterschiedlicher Musikstile ergänzten sich mit intensiven Übungsphasen und 90 Minuten vergingen viel zu schnell. Hätten nicht die eigenen, am Ende gut durchbluteten Hände nach Erholung verlangt, wir wären noch geblieben. Der Referent vermittelte die Workshopinhalte kompetent und locker, viele Teilnehmer ließen sich von den tollen Einsatzmöglichkeiten des Instruments überzeugen und ich bin mir sicher, das es demnächst in weiteren Musikzimmern „mit der Kiste“ ordentlich groovt.
PS: Ich hab mir auch ein Cajon bestellt!
Elke Liebrenz

Sing Africa, Sing! Der Workshop mit Markus Detterbeck entführte die Teilnehmer einmal mehr auf den afrikanischen Kontinent. Die verschiedenen afrikanischen Lieder begeisterten durch ihre mitreißenden Rhythmen, ihre reizvollen Melodien und ihre stete Verbindung mit Bewegung und Tanz.
Markus Detterbeck gelingt es mit seiner lustvollen und authentischen Ausstrahlung, stimmbildnerische und rhythmische Übungen, die Ausführung der Lieder erleichtern und auf die besonderen Herausforderungen dieser Musik vorbereiten, zu verknüpfen.
Im organischen Zusammenspiel von Gesang, Tanz und Bewegung verbanden die Teilnehmer die Lieder mit Tanzschritten und choreographischen Bewegungsfolgen. So wurde erlebbar, wie der kraftvolle Kontakt zum Boden und die Bewegungen aus der Körpermitte neue Bewegungspotenziale eröffnen, die letztlich zu neuen Ausdrucksformen von Stimme und Körper führen.
Maik Oyen

Dieser Workshop war für mich der absolute Höhepunkt. Schon alleine der Referent steckte mit seiner Fröhlichkeit und lockeren Art  alle Teilnehmer des Kurses an und scheinbar mühelos gelang es uns, den afrikanischen Sound der Lieder umzusetzen beim Singen, Tanzen und Spielen auf Percussionsinstrumenten. Beeindruckend war auch das Feingefühl des Referenten, der einzelne schwierige Melodien so oft wiederholte, bis es auch der letzte Teilnehmer beherrschte. Der Kurs enthielt viele Anregungen, die ich sowohl in meiner Chorarbeit als auch im Musikunterricht umsetzen kann und werde.
Gabi Nickel

Der Körper als Ausdrucksmittel an der Schnittstelle von Tanz und Theater Manuela Richter bot eine temperamentvolle Mischung aus Spiel, Tanz, Theater und Musik. Angefangen von Warm-ups zum Kennenlernen und rhythmischen Spielübungen für Reaktion, Koordination und Konzentration bis zu abgeschlossenen Tanzsequenzen, die sich aus Improvisation durch die Gruppe und festem Bewegungsrepertoire zusammensetzten, war alles dabei.
Alles wurde von den Teilnehmern der verschiedenen Schularten mit Begeisterung und Humor ausprobiert.
Eine Anregung für ein nächstes Symposium wäre ein Aufbaukurs.
Katharina Bruntsch

Der Körper als Ausdrucksmittel an der Schnittstelle von Tanz und Theater Genau dieses Thema interessierte mich während des 11. Symposiums der Schulmusik am meisten, und so begab ich mich am Sonnabend neugierig und erwartungsfroh zum Workshop 7 in den Rittersaal des Schlosses Siebeneichen Meißen. In der Beschreibung des Workshops stand etwas von sinnlicher Körpererfahrung und damit verbunden einer Erweiterung des Bewegungsrepertoires.
Es fanden sich weitere Teilnehmerinnen ein, welche Freude an Tanz und Bewegung haben. Wir fühlten schnell, dass wir bei Diplomtanz- und Musikpädagogin Manuela Richter gut aufgehoben waren. Ihr gelang es, in der Gruppe, in welcher sich nur 2 Teilnehmer kannten, eine angenehme und vertraute Arbeitsatmosphäre zu schaffen.
Nach Warm-Ups (Rhythmusspiel, Bewegung ohne und mit Musik u. a.) folgte der Hauptteil – das gemeinsame Erstellen einer Choreografie.
Wir erarbeiteten eine Bewegungssequenz. Es wurde in der Gruppe zu Musik mit selbst ausgewählten Bewegungen in bestimmten Zählzeiten getanzt, aber auch in paarweise festgelegten Bewegungen. Es fielen für mich  unbekannte Begriffe wie Plie, Fallen/auf auf/2 x vorn…
Viel Freude bereitete das Entwickeln einer Szenencollage mittels strukturierter Improvisation und festgelegten Schritt- und Bewegungskombinationen, in denen Elemente des Theaters wie Mimik und Gestik integriert werden können. Es entstand eine Geschichte, die auf einem Platz spielt und sich Menschen begegnen. So gab es z. Bsp. Passanten, Eis- und Apfelverkäufer…
Wir erhielten Grundkenntnisse und Einblicke in die Choreografie, Arbeit mit Raum (Raumlaufübungen, Raumrichtung), Zeit und Dynamik.
Nach 1½ Stunden hatten wir eine überschaubare, aber gar nicht langweilige Choreografie erstellt. Ich hatte sehr viel Freude dabei, spürte meinen Körper bis in die Finger - und Zehenspitzen.
In der Beschreibung des Workshops stand etwas von sinnlicher Körpererfahrung - ja ich weiß, ich habe es schon im ersten Absatz erwähnt - aber ich muss diesen Aspekt wiederholen, denn ich habe ihn erlebt. Und ich bin hungrig nach mehr, denn 1½ Stunden waren viel, viel zu kurz. Was gibt es da noch an Theater- und Tanzübungen usw., welche ich nicht kenne. Nicht ohne Hintergedanken erwähne ich dies, denn es gibt ja 2010 das 12. Symposium zur Schulmusik.
Barbara Metz

Musik erleben Andrea Spengler und Jacqueline Metzner ist es hervorragend gelungen, Möglichkeiten für einen erlebnis- und handlungsorientierten Musikunterricht in der Grundschule aufzuzeigen. Im Mittelpunkt des Workshops stand der ganzheitliche musikalische Umgang mit dem spanischen Lied "Eno sagrado en vigo".
Voller Konzentration und mit großer Begeisterung arbeiteten alle Teilnehmer mit, ob es nun das Malen zur Musik, das Mitmusizieren oder das Bewegen mit Tüchern war. Der swingende Frühlingskanon, begleitet mit Orffinstrumenten und Boomwhackers, brachte Wärme und Licht in den grauen November.
Für alle Viertklässler gab es im Anschluss noch eine schöne Anregung zu einem selbst gedichteten Grundschulabschlusslied. Vielen Dank! Wir hatten eine Menge Spaß und kommen im nächsten Jahr ganz bestimmt wieder.
Birgit Jacob

Plenum

Professionelles Ein- und Singen (noch kein Beitrag)

3. Workshoprunde

Weniger besucht, doch darum nicht weniger intensiv waren die Workshops Umgang mit neuen Stücken - ungerade Takte - Singen in der Klasse und im Chor und Musiktheaterwerkstatt "MOMO".

Instrumentalkurs Cajon (noch kein Beitrag)

Workshop "Band" mit Heiko Vogel In einer Band zu spielen ist der Traum vieler Kinder und Jugendlicher. Selbst ich wollte mich ebenfalls gern einmal als Mitglied einer Band ausprobieren. Der Workshop bot hierzu eine gute Möglichkeit und gab gleichzeitig lehrreiche Anregungen für das Bandspiel mit Kindern und Jugendlichen - nicht nur als Projekt „Schulband“, sondern auch zum Einsatz im Unterricht selbst.
Die Workshopteilnehmer erprobten verschiedene Instrumente im gemeinsamen Zusammen-spiel. Dabei war es jedem selbst überlassen, ein bereits vertrautes Instrument zu spielen oder ein „fremdes“ Instrument zu wählen und dessen Spielweise kennenzulernen. So brachten wir Keyboards, Schlagzeug, Bass- und E-Gitarren zu aktuellen und zeitlosen Hits zum Klingen.
Das Kursmaterial war übersichtlich und differenziert aufbereitet. Neben Noten machten es auch Zeichen und Zahlen möglich, sofort mit dem Instrument der Wahl loszulegen.Der Kurs schuf viele Anregungen für die Schulpraxis, ob mit oder ohne Schulband. Es machte sehr viel Spaß, zu neuen und alten Hits zu musizieren. Selbst wenn der Schule keine typischen Bandinstrumente zur Verfügung stehen, lassen sich die Ideen mit etwas Kreativität und Geschick z.B. auf Orff-Instrumente übertragen.
Im Kurs herrschte ein musizierfreudiges Arbeitsklima. Ich danke an dieser Stelle - auch im Namen der anderen Kursteilnehmer - unserem Bandleader Heiko Vogel für die geduldige, hervorragende Vermittlung seines Wissens bzw. seiner Erfahrungen im Bezug auf das Bandspiel.
Anke Gens

Eine Tanzreise durch die Jahrhunderte Und dann noch in 90 Minuten – das geht doch gar nicht! Und ob! Bereits beim Betreten des Raumes ließ der Blick auf die bereit liegenden Kostüme die Herzen der erwartungsvollen Teilnehmer höher schlagen. Innerhalb kurzer Zeit stand ein Königspaar auf dem Parkett und ein Tanz aus der Renaissance wurde zelebriert. In ihrer gewohnten frischen und lockeren Art studierten Elke Liebrenz und Andrea Spengler die Tänze mit uns ein und für jede Schulart waren geeignete Choreografien dabei. Ob Polka, Film- oder Musicalmusik, das Angebot war kurzweilig und die Schrittfolgen leicht zu erlernen. So zogen die Jahrhunderte wie im Flug an uns vorüber. Natürlich mangelt es bei solchen Workshops immer an männlichen Teilnehmern. Wieso eigentlich? Bei diesen beiden Referentinnen hat man immer das Gefühl, dass Tanzen in erster Linie Spaß bereitet!
Evelin Planert

Ein Lob für die Leiterinnen dieses Workshops. Die angebotenen Tänze sind gut geeignet dafür, sie im Unterricht einzusetzen. Die Referenten haben keinen Aufwand und Mühe gescheut, die Tänze in ihrer Zeit zu veranschaulichen und einer großen Gruppe von Teilnehmern beizubringen. Ich erhielt hier einen Fundus an neuen, machbaren Anregungen für meine Arbeit.
Gabi Nickel

Plenum

Nach zwei vollen Tagen war für alle mit Stehvermögen noch ein Cool-Down angesagt. Henno Kröber ließ Markus Detterbeck freie Hand, "Rhythmische und Vokale Spielideen zum Ausklang" auszudehnen, bis die Teilnehmer genug hätten. Das hatten sie nicht so bald: Ein Großteil der Musiklehrer verließ erst gegen 17.00 Uhr das Schloss...

Text & Fotos (wenn nicht anders vermerkt): Georg Biegholdt
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