Genetischer Fingerabdruck

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Dem Täter auf der Spur
Mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion und dem genetischen Fingerabdruck wurden ungeklärte Kriminalfälle auf spektakuläre Weise gelöst, selbst wenn sie schon Jahre zurücklagen. Die Täter werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9% überführt, denn der genetische Fingerabdruck ist einzigartig.
Seine Einmaligkeit ergibt sich aus einem 92-95%igen Anteil der DNA, der im Gegensatz zur codierenden DNA nicht an der Eiweißsynthese beteiligt ist.
Bei dieser "stummen DNA" handelt es sich um DNA-Sequenzen, die in einer bestimmten Reihenfolge wiederkehren und die codierende DNA als sogenannte "Satelliten-DNA" begleiten.
Einzigartig wie ein Fingerabdruck ist somit die "stumme" bzw. "Satelliten-DNA".
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Durchführung
  1. Für die Identifikation einer Person reichen kleinste Mengen Sperma, Blut (1µl) oder sogar eine Haarwurzel aus, um daraus DNA zu isolieren.
  2. Die Polymerase-Kettenreaktion vervielfältigt die isolierte DNA.
  3. Restriktionsenzyme zerlegen die Proben-DNA an genau definierten Sequenzen
  4. Durch die Einzigartigkeit der DNA entsteht eine individuelle Zusammensetzung an DNA-Molekülen mit unterschiedlichen Längen. Das "Molekülgemisch" wird durch Elektrophorese auf einem Gel getrennt: Es ergibt sich ein typisches Bandenmuster, wie es im Testverfahren dargestellt ist.
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Der DNA-Fingerprint
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